{"id":1321,"date":"2015-05-12T09:08:39","date_gmt":"2015-05-12T08:08:39","guid":{"rendered":"http:\/\/followtheguide.de\/?p=1321"},"modified":"2015-05-12T09:08:39","modified_gmt":"2015-05-12T08:08:39","slug":"nepal-wieder-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/followtheguide.de\/?p=1321","title":{"rendered":"Nepal wieder betroffen&#8230;"},"content":{"rendered":"<h6><strong>Neues Erdbeben mit St\u00e4rke 7,4 nahe Everest!<\/strong><\/h6>\n<h6>Gut zwei Wochen nach dem ersten f\u00fcrchterlichen Erdbeben ist es heute, 12..5.2015 zu einem zweiten starken Erdbeben mit einer St\u00e4rke 7,4 nahe Namche Bazar in der Region Solu Khumbu\u00a0 gekommen. Die Tiefe des Bebens lag nur etwa zehn bis zwanzig Kilometer unter der Erdoberfl\u00e4che, das Epizentrum nur einige Dutzend Kilometer \u00f6stlich der Hauptstadt Kathmandu und westlich der Stadt Namche Bazar an der Grenze zu China, in der N\u00e4he des Mount Everest.<\/h6>\n<p><a href=\"http:\/\/followtheguide.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Chwaszcza_Nepal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1316\" src=\"http:\/\/followtheguide.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Chwaszcza_Nepal-1024x678.jpg\" alt=\"Chwaszcza_Nepal\" width=\"584\" height=\"387\" \/><\/a><\/p>\n<h6><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><strong><strong>Sofort und langfristig &#8211; der DAV Spendenaufruf!<\/strong><\/strong><\/h6>\n<h6>\u00a0Die Spendenbereitschaft f\u00fcr Nepal ist momentan enorm. Schon bald aber werden andere Weltereignisse Nepal aus dem Fokus r\u00fccken. Gemeinsam mit seiner Tochter, der DAV Summit Club GmbH, wird der DAV in den kommenden Monaten ein oder zwei Hilfsprojekte ausw\u00e4hlen, die langfristig angelegt sind und diese mit 35.000 \u20ac unterst\u00fctzen. Mitte Mai wird sich der DAV Summit Club selbst vor Ort ein Bild von der Lage machen und erste Ans\u00e4tze f\u00fcr konkrete Projekte mitbringen. Die Mittel sollen dabei helfen, die Infrastruktur \u2013 insbesondere in den abgelegenen T\u00e4lern \u2013 wieder aufzubauen.<\/h6>\n<h6>Der DAV und der DAV Summit Club w\u00fcrden sich sehr freuen, wenn sich weitere Privatpersonen oder Sektionen finden, die helfen, die Summe von 35.000 \u20ac aufzustocken. Dazu hat er folgendes Spendenkonto eingerichtet:<\/h6>\n<h6>Hypovereinsbank M\u00fcnchen<\/h6>\n<h6>Kontoinhaber: Deutscher Alpenverein e.V.<\/h6>\n<h6>IBAN: DE17 7002 0270 0667 9074 97<\/h6>\n<h6>BIC: HYVEDEMMXXX<\/h6>\n<h6>Verwendungszweck:\u00a0<strong>Nepalhilfe<\/strong><\/h6>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.alpenverein.de\/\"><span style=\"text-decoration: underline;\">www.alpenverein.de<\/span><\/a><\/h6>\n<h6><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/h6>\n<h6><strong><strong>Nepal &#8211; Trekking und Reisen nach dem Erdbeben <\/strong><\/strong><\/h6>\n<h6>Gewaltige Erdrutsche und Lawinen haben auf bekannten Trekkingrouten wie Langtang oder Gorkha ganze D\u00f6rfer zerst\u00f6rt. Kulturprogramme in den K\u00f6nigsst\u00e4dten Kathmandu, Patan und Bhaktapur k\u00f6nnen aufgrund der Zerst\u00f6rungen der Kulturg\u00fcter momentan nicht durchgef\u00fchrt werden. Auch wenn die wenigen gro\u00dfen Hotels das Beben meist unbeschadet \u00fcberstanden haben, bis die prachtvollen Pagoden wieder aufgebaut sind, werden Jahre vergehen.<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6>Mit dem Tourismus als wichtigste Einnahmequelle f\u00fcr die unterschiedlichsten Bev\u00f6lkerungsschichten steht das Land vor einer Katastrophe, denn f\u00fcr die kommende Saison im Herbst gibt es viele Fragezeichen. \u00a0Wie sieht die Zukunft aus f\u00fcr ein Land, das vom Trekkingtourismus lebt? Mit dem bevorstehenden Monsun ist die aktuelle Reisesaison fast beendet. Sie beginnt wieder Ende September. Bis dahin werden, vorausgesetzt die Hilfsma\u00dfnahmen greifen und zeigen erste Erfolge, wohl die wichtigsten Verbindungswege wieder einigerma\u00dfen funktionsf\u00e4hig sein.<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong><strong>Vorbereitend unterst\u00fctzen &#8211; Arbeit schaffen!<\/strong><\/strong><\/h6>\n<h6>Der DAV Summit Club wird in den n\u00e4chsten Wochen zeitnah und vor allem gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort daran arbeiten, einen Gro\u00dfteil der Trekkingrouten wieder anzubieten. Zu diesem Zweck sind Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Produktmanager des DAV Summit Club schon im Mai in Nepal vor Ort, um gemeinsam mit der \u00f6rtlichen Agentur die ersten notwendigen Schritte zu pr\u00fcfen. Kann man im Herbst nach Nepal reisen? Welche Routen und Trekkingtouren sind m\u00f6glich? Wie steht es um Wege, Br\u00fccken und Lodges?<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6>Wichtige Informationen \u00fcber die Lage vor Ort und was wirklich bei ersten Reisen m\u00f6glich sein wird, liefern neben eigenen Inspektionen genau die Menschen, die jahrelang mit den Trekkinggruppen unterwegs waren. Einheimische Bergf\u00fchrer, K\u00f6che, Tr\u00e4ger. Sie kennen die T\u00e4ler und Wege, sie leben vor Ort.\u00a0 Ihre Einsch\u00e4tzungen sind mehr als wichtig. Gerade f\u00fcr den DAV Summit Club ist Nepal eine Destination, mit der man seit mehr als 50 Jahren intensivst verbunden ist. Rund 20 000 Deutsche reisen jedes Jahr zum Bergwandern und Bergsteigen nach Nepal. Bergwandern ist einer der wichtigsten Lebensf\u00e4den des Landes und\u00a0 der Ausfall einer ganzen Saison w\u00e4re f\u00fcr viele Familie die Katastrophe nach der Katastrophe. Von jedem dieser Arbeitspl\u00e4tz lebt ein oft sehr gro\u00dfer Familienverband, der nicht selten bis hin zu den Gro\u00dfeltern reicht.<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong><strong>Annapurna &#8211; Everestregion<\/strong><\/strong><\/h6>\n<h6>Das neuerliche Erdbeben wirft viele Fragen auf. Ob die westlich des Epizentrums liegende beliebte Annapurna-Region oder die viel begangene heute betroffene Everestregion des Solu-Khumbu im Herbst angeboten werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt davon ab, ob die Wege sicher sind und die Infrastruktur mit Lodges einigerma\u00dfen genutzt werden kann. Noch sind die Sch\u00e4den des ersten Bebens nicht erfasst, schon ersch\u00fcttert ein zweites Beben das arme Land im Himalaya, dessen Sch\u00e4den vor Ort noch nicht zu \u00fcberblicken sind. Trotzdem gilt es, so weit wie m\u00f6glich vorrausschauend zu agieren.<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6>\u00a0Manche Routen werden wohl wieder mit Zelten begangen werden. Trekkingtouren sind eine arbeitsintensive und logistisch komplexe, aber auch flexible und bev\u00f6lkerungsnahe Reiseform. Genau das k\u00f6nnte auch die Chance, das ber\u00fchmte Licht am Ende des Tunnels sein. Naturnaher und nachhaltiger Bergtourismus, der den Kontakt zu den Menschen vor Ort f\u00f6rdert und ihnen so auch zu Gute kommt. Bergsteigen und Trekking hat eine V\u00f6lker verbindende Komponente. Heute mehr denn je. Was die Menschen in Nepal brauchen, ist Arbeit. Und die h\u00e4ngt in Nepal weitgehend vom Tourismus ab. Vor allem auch vom Trekking.<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong><strong>Kommen Spenden f\u00fcr Nepal bei den Menschen an?<\/strong><\/strong><\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6>\u2026\u201c<em>Wer Menschen in Not helfen will, sollte also genau hinschauen. Organisationen wie Terre des hommes, SOS-Kinderdorf oder Caritas International arbeiten in Nepal seit Jahren mit lokalen Partnern zusammen, die wissen, was wann wie gebraucht wird. Das verringert die Korruption, das verhindert auch, dass die Menschen nach einem halben Jahr alleine gelassen werden. Lohnt es sich, f\u00fcr Nepal zu spenden? Erst 6,5 Prozent des Geldes sind beisammen, das sie f\u00fcr die Nepal-Hilfe braucht, sagt die UN-Katastrophenhilfe Ocha. Da ist Geben allemal besser als\u00a0Nichtstun<\/em>\u2026.\u201c \u00a0S\u00fcddeutsche Zeitung vom 10.5.2015<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/hilfe-nach-dem-erdbeben-lohnt-es-sich-fuer-nepal-zu-spenden-1.2471556\"><span style=\"text-decoration: underline;\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/hilfe-nach-dem-erdbeben-lohnt-es-sich-fuer-nepal-zu-spenden-1.2471556<\/span><\/a><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neues Erdbeben mit St\u00e4rke 7,4 nahe Everest! 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