


















…was wir in Kochi lernen können zu verstehen. Das große Schlagwort unserer Tage ist sicherlich Eurpoa und der Eurozentrismus – im Alltag und der Kunst und im Alltag. Heute, an dem Tag, an dem Great Britain sich in eine Kolonie verabschiedet, kräht in dem Land, das einstmals größte Kolonie war, kein Hahn. Rule Britannia ist zunächst einmal kein Thema. Warum auch in einem Land, das viel größer, weiter und gänzlich anders ist als unser geschätztes und geliebtes Zuhause. Aber, hatten wir diese Kategorien, dies Denkschachteln, nicht hinter uns gelassen? Waren wir nicht soweit, auf ein neues und zukunftsweisendes „Miteinander“ zuzugehen?


Die Exponate sind emotional, ergreifend, dicht – machmal atemraubend. Was soll man noch sagen über eine chinesischen Künstler, der familiäre Nähe zum Thema macht??? Körperliche Nähe ist in der Familie ein Tabu und in der Video-Installation streicht der Künstler sanft über“clips“, die Aufnahmen seines Vaters zeigen. Mag sein, dass es etwas zu emotional ist, mag sein vielleicht kitschig – nein, es ist echt. Und damit tun wir uns schwer zuhause..




