Archiv des Autors: admin
Olav heißt der neue Jakob…
Und weil wir gerade auf der Südseite…
…der Alpen sind und uns den italienischen Vorbergen widmen, hier noch mein Beitrag im Ärztlichen Journal zum Thema VeneziaDolomiti. Es ist durchaus reizvoll, einmal von Venedig in die Berge zu starten. Nicht immer nur das ausgelutsche Nord-Süd-Gefälle…
Hier das PDF-zum Nachlesen – klick and read 🙂
AEJ_07_2018_Venezia_Dolomiti
Oggi vorrei ringraziare…
…ancora una volta i nostri amici italiani. Mit viel Mühe und Aufwand haben uns die Freunde des Italienischen Alpenvereins C.A.I. – Bergamo durch die Alpi Bergamschi und den Parco Naturale Orobie geführt. Bei der Hangneigung der „Wanderwege“ konnte man so manches Mal schon an die Allgäuer Steilgrashänge denken. Gottseidank hat es nicht geregnet :-).
Herzlichen Dank – grazie mille a Bergamo…
Und dass die Kollegen auf unseren Besuch auch ein bisserl Stolz waren, kann man hier auch nachlesen.
www.orobie.it/articolo/2018/07/da-tutta-europa-sulle-orobie/30314/
20180730bergamo_29
Unterwegs in einer wilden…
…Einsamkeit. Wer seinen Weg in die Alpi Bergamaschi findet, wird auf steile Steige, wilde und ursprüngliche Natur, sehr nette und lebensfrohe Menschen, großartige Hütten mit höchst feiner Kost, großer Kultur und feinsten Franciacorta treffen. Schön, dass wir das so erleben durften.
Deswegen: Grazie mille a CAI Bergamo!
So schmecken die…
…Berge – zumindest in den Alpi Bergamaschi. Stefano Brignolo ist Koch auf dem Rifugio Laghi Gemelli bei Branzi in den Alpi Bergamaschi. Wir sind unterwegs auf Recherchetour und Stefano hat für uns sein Schatzkästlein geöffnet. Nicht ohne Stolz wie man sieht und dieser Stolz ist auch berechtigt, denn es ist die bei weitem beste Auswahl an feinen Kostbarkeiten, die ich jemals auf einer Alpenhütte erlebt habe. Zehn Jahre alter Käse, perfekt gereift und gelagert. Ein Lardospeck, der wie ein zarter Schmelz auf der Zunger zergeht, Marmelade zum Käse aus Zwiebeln und Orange, einen Weinschrank, der fast jedes gute Lokal in München zum Zittern beingen mag – so fangen die Tage in den Alpen hinter Bergamo schon fein an…
Über die Alpen 2 – The Final…
…Countdown. Natürlich sind wir heute nochmal ein kleines „Steigerle“ gegangen, die Tribulaunblicke waren dann doch zu gut, als dass man sie missen möchte. Also noch ein bisserl „auf“, ein bisserl weniger „ab“, dem drohenden Regen haben wir auch noch ein Schnippchen geschlagen und punktgenau liegt dann plötzlich die Alm auf dem Weg. An solchen Bratkartoffeln sollte man definitiv nicht vorbeiwandern.
Und weil der letzte Tag dem Auslaufen und dem Ausklingenlassen gewidmet war, sind wir noch in der „Flamme“ mal schnell auf ein Glaserl eingekehrt. Für unseren letzten Abend aber haben wir uns wieder in die stilleren Gegenden zurückgezogen. Wunderbar, passt alles. Schad‘, dass morgen schon wieder vorbei ist…
Über die Alpen 2 – Auf alten…
…Schmugglerwegen geht es nach Süden. Unser Weg beginnt am romantisch gelegenen Kirchlein. Was uns heute so heimelig anmutet, war früher von bitterer Armut geprägt. Da gab es weder Wanderer, noch Mountainbiker oder Kletterer, sondern einfach nur arme Bergbauern. Es sind tatsächlich alte Schmugglerpfade, auf denen viele Jahrzehnte so ziemlich alles hin und her transportiert wurde, wie uns am Nachmittag Herr Franz aus Gossensass berichtet. Sein Grossvater war einer der Grenzgänger und wurde auch einmal von den Carabinieri angeschossen. Er kam davon, allerdings war es im Winter und im hüfthohen Schnee eine wilde Jagd. Das alles für ein paar Stangen Zigaretten, die damals das kärgliche Auskommen der Bauern aufbessern mussten. Oben am Joch dann die Ironie schlechthin. Am vergessenen Grenzübergang ist das Schild zerbrochen, unten im Tal machen sich selbst lobend die fein geschniegelten Politiker daran, die Grenzen wieder aufzubauen, um im nationalen Kleingeist alle Errungenschaften der letzten Jahre mit Füßen zu treten. Vielleicht müssen die Talbewohner sich bald wieder auf die alten Schmugglerpfade begeben. Eine verrückte, beschämende Zeit.
Über die Alpen 2 – Anscheinend haben…
…die Kerzen doch etwas genützt oder das Rechenmodell der Wetterapp war an dem Tag nicht besonders gut. Nach einer doch erholsamen Nacht im verschlafensten Vintagehotel ganz Tirols haben wir bei bestem Wanderwetter das nächste Etappenziel problemlos erreicht. Und damit der Abstieg nicht zu kniestrapazierend wird, lege ich mich immer wieder einmal auf den Boden und mach ein Bild. Hier Tribulaun mit Knabenkraut oder umgekehrt.
Ganz wie man will…
Und den Apollofalter gibt’s einfach mal als Zugabe…



























