Über die Alpen 2 – So einen Blick…

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…kann man selten genießen, er sprengt sogar das Blickfeld des Ultraweitwinkelobjektives. Zillertaler und Stubaier Giganten im 180 Grad Panorama. Dazu so ganz nebenbei am Boden eine nie gesehene Vielfalt an blühenden Orchideen und anderen botanischen Kostbarkeiten. Und die Fauna? Na ja, heute etwas zunächst weniger spektakulär. Aber nachdem gestern eine schwarze Kreuzotter meinen Weg gekreuzt hat, kann ich heute nur mit einem Schmetterling aufwarten. Aber dennoch super. Schön, wenn man so einen Namen hat: Admiral…
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Über die Alpen 2 – Was soll man…

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…an so einem Tag noch sagen? Besser geht immer? Sicherlich nicht, denn sowohl der Weg als auch das Wetter als auch die Rast waren heute wirklich stimmig. Selbst der Hund auf der Hütte war tiefenentspannt. Also alles in allem ein absoluter Traumtag.
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Und im Knödelcontest räumt das Solsteinhaus den ersten Platz ab 👌

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Über die Alpen 2 – nein, es ist nicht…

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…am Riesenrad auf dem Oktoberfest, auch nicht auf der Auer Dult oder sonst einem Bierzeltkettenkarussellfest, sondern es sind die Gondeln der Eckbauerbahn. Als Auftakt unserer Wandertour über die Alpen steht eine „Vintage“-Gondel, immerhin ein Jahr vor meiner Geburt in Betrieb genommen. Das ist ein kleines feines Erlebnis, denn so viele von diesen Vintagegondeln gibt es leider nicht mehr. Immerhin, es ist Platz für zwei Personen mit einem kleinen Rucksack. Und ob die Bahn nächstes Jahr noch fährt – es gibt da so Gerüchte… Ein toller Auftakt für die zweite Alpenquerung, eben ein Himmel der Bayern.

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Und auch das Karwendel trumpft wieder auf. Fast schon japanisch mutet mir der Blick auf den schön gewachsenen Baum, den Geopark und die Felswand des Karwendel an. Der auf dem Schild angepriesene Aussichtspunkt enttäuscht dann eher. Es kommt eben auf den richtigen Standort und auf die richtige Sichtweise an. Und ich finde eben, dass diese Impression fast einer japanischen Tuschzeichnung gleicht. Arigato 🙂

So oder so…

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….wir haben uns entschieden, morgen geht’s wieder los über die Alpen. Zu Fuß natürlich und mit bester Laune, was auch sonst! So oft sind wir über den Brenner gefahren, warum also nicht auch mal per pedes…

6.Tag Alpenüberquerung – noch einmal zeigen…

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…die Nordhänge ihre ganze blühende Pracht. Es ist heute der vielleicht schönste Anstieg hoch aufs Joch. Sattere und artenreichere Bergwiesen wird man wohl kaum finden können. Das Zeitfenster ist perfekt und so kann man es heute genießen, langsam nach oben zu steigen.

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Und das wievielte Joch ist es eigentlich, über das wir wandern? Egal, denn heute steigen wir nicht bei Sturm oder Nebeltreiben, sondern es reißt auf. Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort. Freier Blick auf die Südkette mit den Sarner Alpen und im Hintergrund die Dolomiten mit Geissler, Sella, Langkofel.
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Was keiner weiß – es droht der lange Abstieg. Aber erst einmal gibt’s eine Sonnenpause und dann – geht leider nicht anders – heißst es runter, runter runter. Aber auch hier ist irgendwann Schluss und dann ist auch wieder alles im Lot.
Willkommen in Südtirol!
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5.Tag Alpenüberquerung – wenn der Wind…

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…bläst und die Temperatur stürzt, dann ist es Zeit für etwas Entspannung. Obernberg ist definitiv der richtige Ort dafür auf unserem Weg gen Süden. Das Wetter ist übersichtlich, also kann man auch mal einen Sauna- und Erholungsnachmittag einlegen. Dann passt es doch perfekt, wie man sehen kann.
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Und für alle, die doch einmal am Blaser vorbeischauen, hier noch ein Input:IMG_7146

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4. Tag Alpenüberquerung – der Blaser…

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…ist ein Gipfel zwischen Stubai und Trins und gilt als der blumenreichste Berg Tirols. Nachdem, was wir heute gesehen haben, könnte es stimmen. Aber der Blaser hat auch seinen Namen zu Recht. Denn der Anstieg ist durchaus steil, man kommt ins Blasen und recht viel mehr als heute an der Blaserhütte kann es eigentlich auch wettertechnisch nicht blasen, ich meine natürlich regnen und stürmen. Aber so ein „Blas“ (soweit ich mich erinnere, nennt man es so, wenn Wale auftauchen und eine Fontäne blasen) geht auch schnell wieder vorbei. Und dann kommt doch kurz die Sonne. Ebenso wie wir heute am Blaser angeblasen wurden, wurde dann die Nationalmannschaft weggeblasen. Dabei haben wir uns so beeilt, rechtzeitig zum Anblasen in der Unterkunft zu sein. Fast könnte man meinen, der Tag könnte einem auf die Blase schlagen. Zumindest laufe ich trotz Blaser auch am 4. Tag immer noch blasenfrei. Gottseidank. Jedenfalls gilt: im Regen fotografiert man nicht so oft. Deswegen gibt es heute nur die eher wenigen, dafür umso blasen- bzw. tropfenfreien Sonnenmomente…

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3. Tag Alpenüberquerung – der Knödel…

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…gibt  Kraft und die mag man brauchen. Immerhin sind es knapp 20 Kilometer und entsprechend eben auch ein auf und ab, das es heute zu bewältigen gilt. Aber es geht ruhig und beständig dahin, ohne große Hektik und vor allem ohne großen Gipfelstress. Macht Spass und so kann man entspannt wandern. Macht den Kopf frei und man kann genießen. Auch den Knödel, denn der ist schon bald wieder „abgelaufen“.
IMG_7108 Und immer wieder phantastisch mag es sein, wenn wir den ersten Blick ins nächste Tal genießen. Vor uns liegt der Altar Tirols, die Serles am Eingang zum Stubaital.
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Aber auch am Wegesrand liegen die Schönheiten und an Knabenkraut mangelt es definitiv nicht. Schierer Überfluss mag einem da durch den Kopf schießen. Gefleckt, lila, weiß…alles da. Und heute zum ersten Mal im Bergwald eine kleine Besonderheit – siehe unten. Wer mehr über diese blasse, unscheinbare und nicht verblühte Schönheit wissen will, findet es hier https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vogel-Nestwurz
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2. Tag Alpen – Was denkt man…

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…sich an so einem Morgen, wenn man gegen 5.30 aus dem Fenster schaut? Alpenüberquerung bedeutet ja nicht gleich Schönwetterwandern, aber ein bisserl trostlos mag’s einem ja schon ums Herz werden. Und wenn dann die nächsten Tage auch noch… Aber wie so oft spielen sich die nächtlichen oder frühmorgendlichen Plagegeister stärker auf, als sie in Wirklichkeit sind. Und dann beginnen wir einfach mit unserer Tour und gut ist’s und aus dem Taxi mach ich noch schnell ein Foto vom regenverwischten Isarflimmern.

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Aber m Leben heißt es auch immer wieder „comes rain, comes shine“ und nach der Einkehr zeigen sich die Wettergötter einsichtig und der Weg gen Zirl weitsichtig. Panoramapause ist angesagt, wenn der Himmel aufreißt! Und am Schluss haben wir dann doch wieder alles richtig gemacht 😉

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Und wer weiß‘ – vielleicht hat ja der kurze Stop an dem kleinen Martel seine wundersame Wirkung gezeigt. Ich bin zwar skeptisch, aber…

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