…oder schön, wieder hier zu sein. Eigentlich ist es ja der Hammer, Anreise über die Glocknerstraße, alles Grau in Grau, fast gibt’s Schneetreiben, wir fahren durch den Tunnel, sind in Kärnten und die Sonne scheint. Ich weiß, man nennt das Wetterscheide, aber so ist es schon extrem, war ich doch kurz zuvor noch etwas verzweifelt, was man bei dem schlechten Wetter fotografieren sollte. Na ja, ein bisserl Sonne hilft da schon weiter…
..Bayerischer Wald: Was wo wachst, wenns wiud wead.
Vier Tage unterwegs mit Förster, Ranger, Waldführer, Tierärztin im Nationalpark Bayerischer Wald – auf dem Rachel, auf dem Lusen, oben, unten, mittendrinn. Spannend, superspanned – mehr darf und kann ich ja noch nicht verraten, denn die story kommt nächstes Jahr zum 50jährigen Nationalpark-Jubiläum. Ein kleiner Vorgeschmack aber darf schon mal sein.Herzlichen Dank an Robert, Franz, Rainer, Susanne, Michael und natürlich an Gregor – ihr seid’s alle saubane Luchs!
Die ganze Geschichte gibt’s nächstes Jahr im PANORAMA des DAV.
…sunset dinner im Drehrestaurant des Alphabetic Tower. Batumi ist eine schräge Stadt mit pittoresker Altstadt, skuriller moderner Architektur, einer filmreifen Badekulisse, einem morbiden Hafenviertel. Batumi ist Batumi ist Batumi und somit nicht vergleichbar. Aber so ist es eben in Georgien…
…sind kaum noch zu toppen. Um 9.15 Uhr nochmal schnell ein Stopp und ein Foto vom Südgipfel des Ushba (4737m) in Swanetien. Dann eine kurvenreiche Fahrt und um 16.24 Uhr der Blick über den Botanischen Garten von Batumi aufs Schwarze Meer. What a day…
…haben wir diesmal in Stepanzsminda ausgemacht. Für einen kaukasischen Stinkst… des Monats würde er doch mehr als alle Voraussetzungen mitbringen. Möchte mich nochmals entschuldigen, dass wir es gewagt haben, ihn bei seinen unaufschiebbaren Handyarbeiten zu stören und dass wir sogar soweit gegangen sind, Bestellungen aufzugeben. Nicht jeder ist eben für jeden Job geschaffen…
…ganz anders bei den Drei Damen in Uplisziche, die uns freudigst bewirtet haben, ganz nach familienart. Alles frisch, alles gut, einfach Georgien…und so gestärkt, auch mit hervorragenden Hauswein, konnten wir die Höhlenanlagen umso so besser genießen. Madloba 🙂
…war das mit dem Wetter heute leider nicht und so ganz schön zeigte sich der Kasbek auch leider nicht. Deswegen gibts heute mal ein Buidl ganz im Vintage-Style. Trotzdem sind wir zum Gergeti-Kirchlein hochgefahren und sind von dort aus etwas gen Kasbek losgewandert. Ist ja immerhin ein 5000er und wenn wir schon mal da sind. Na ja, aber wenn sich wer so müht, zeigt sich das Wetter manchmal auch gnädig. Und statt einem Mordsgewitter so wie gestern kam dann doch statt dem angekündigten Regen heute doch die Sonne raus…
…und schenket uns neben vielen kleinen Gewitterfliegen, die man wunderbar auf dem Bild sieht, noch ein paar Ahnungen oder Andeutungen von dem wuchtigen Klotz und das kleine Kirchlein…
…anders kann man es heute nicht sagen. Die Wanderung von Juta hoch zum See im Schatten der den Dolomiten fast gleichenden Chauki-Kette ist zwar nicht extrem fordernd, dafür aber extrem abwechslungsreich und schön. Nach all dem weniger prickelnden Ambiente des gestrigen, geisterhaften Skiortes Gudauri lässt es heute die Natur im Sno-Tal mal wieder krachen. Wir wandern, staunen, fotografieren und bestimmen und sind rechtzeitig vor dem nachmittäglichem Gewitter in Hotel. So soll’s doch sein…
…spannend und erlebnisreich waren, tut heute etwas Ruhe gut. Vielleicht kommt es uns entgegen, dass diesmal das Hotel zwar ganz ok ist, aber der Ort doch eher etwas strange. Der Charme abgewilderter Wintersportorte im Sommer ist doch eher bescheiden. Also wer Gudauri meiden kann, verpasst nichts, schon garnicht diese „wunderbare“ Aussicht.
Deswegen wenden wir uns der Schrift zu, die ja nun auch nicht so einfach ist. Das nun das E an der Kirchenwand als Handschrift durchgeht, wäre uns nicht aufgefallen. Schön ist natürlich auch, dass es eine Priesterschrift und eine Ritterschrift gibt und auch der Computer und das Handy diese Schriften besitzen. Nur für uns, die wir nicht mit diesen blumigen Schnörkeln groß geworden sind, bleibt sie ein Rätsel. Und in meinem Fall ist es sowieso kompliziert, denn im Georgischen gibt es kein J. Ob nun Priester, Ritter oder Handy – es schaut definitiv schön aus, aber man muss ja nicht immer alles verstehen und können…