… damit auch alles seine Richtigkeit hat. Von einer sehr aufmerksamen Leserin wurde ich darauf hingewiesen, dass es Beinwell und nicht Beinwohl heißt. Stimmt, hmmm… Vielleicht ist da etwas durcheinandergekommen mit den Sichtweisen und den languages. Ob Beinwell wirklich den Beinen gut tut? In der Beinwell-Wurzel findet sich Allantoin, leicht entzündungshemmend, schmerzlindernd und es fördert die Wundheilung. Die Wurzel wird als Salbe benutzt bei leichten Sportverletzungen und beginnender Arthrose, z.B. am Bein. Also ist sie doch wohltuend, gleichsam ein Beinwohl :-)! Das Beinwell bringt also Wohlempfinden für die von Arthrose geplagten Beine (sofern man sie aufträgt) und sorgt kurzzeitig wohl am Bein für Beinwohlempfinden. Und Wohlbefinden heißt im Englischen? „well being„. Sollten wir die Pflanze jetzt nicht einfach am Schluss und mehr als folgerichtig Beinwellbeing nennen? 🙂
View of the day…
Coming up / Herbst Preview…




Flowers forever…
NP Kellerwald und Edersee…
und der Edersee…
DB –wieder mal gut drauf…
…und zu Späßen aufgelegt. Vielleicht kann ja die DB die Zeit biegen und wir haben das gar nicht mitbekommen! Zurück in die Zukunft oder wie soll man eine mail bewerten, die einem mittags verkündet, dass man jetzt doch die ausgesuchte Strecke fahren könnte, wenn man die Uhr um vier Stunden zurückdrehen könnte…

Sempre bem…
Abgehoben und…
Flowers forever – to see or…

…or not to see? Auf alle Fälle „to see“. Denn es ist ein toll präsentiertes, sehr facettenreiches, emotionales und dekoratives Erlebnis. Ein Erlebnis, das man sich mit Hunderten von anderen Betrachtern teilt, die den Raum in ein tropisches Gewächshaus verwandeln, atemgeschwängert und sichtversperrt. Montag Morgen 10.15 ging es noch, um 11.00 war der Spaß mehr als getrübt. Wer gerne bis zur Theatinerkirche Schlange steht, kommt am Feiertag und Wochenende. Aber es gibt ja andre Optionen. Und es gibt dann doch einige sehr anreizende Objekte – nicht nur die oben von mir gespiegelte und gedoppelte Installation, sondern z.B. den Buddha mit dem Blumenkopf, die indische halbgöttliche Yakshi unter einem Bodhibaum, die Blumenblühuhr oder Kaulbachs wohl einvernehmliche Defloration, die „Entblütung“ der auf Rosen gebetteten (Haarkranz) Geliebten durch Walther von der Vogelweide…



Bei all dem starken Andrang und dem überbordenden floralen Interesse darf man hoffen, dass die Konzentration der Besucher sich nicht nur auf das rein intellektuelle Vergnügen beschränkt, sondern dass man sich auch in der Realität des Alltag um Blumen und Natur sorgt. Denn angesichts des fortschreitenden Klimawandels wäre das durchaus ein Thema. Eben „flowers forever“…

Dass man keine Blumen, sind sie auch noch so trocken, einfach entsorgen sollte, zeigt der letzte Raum. Also doch unbedingt „to see“…





















