Taktsang, das Tigernestkloster,…

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… mehr geht einfach nicht in Bhutan. Eine spektakuläre Lage, eine spektakuläre Geschichte, und es war rundherum ein perfekter Tag, den wir genossen haben. Nicht in Eile und Hast, sondern angemessen in vollen Zügen. Wenn man so viele Jahre darauf wartet, dieses beeindruckende Kloster zu sehen und zu besuchen, dann darf man sich Zeit lassen. Aber das heißt ja nicht, dass man anschließend nicht ins Café geht und Blaubeerkuchen ist. Auch das gibt’s in Bhutan.🙏

Novembertage können auch…

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…ganz anders aussehen. Heute führte uns unsere Reiseroute ins subtropische Punakha mit seiner wunderbaren Klosterburg, Dzong,aus dem 17. Jhd. Aber fast noch überwältigender als dieser archaische Prachtbau waren die Bäume unterwegs. Während es in München zum ersten Mal schneite, kamen in Bhutan die ersten Bäume zum blühen. Bitte – wir haben Mitte November…
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Schwarzhalskraniche oder…

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… Tage im Phobjikatal. Der Lawala oder geschmeidiger Laola-Pass mit 3332 Metern führt hinüber ins weite und malerische Phobjika-Tal und zu den Schwarzhalskranichen. Sie sind in Bhutan die Vögel des Glücks und gelten als besonders verehrungsürdig, tragen sie doch auch die Seelen gen Himmel. Wenn morgens die Sonne in das Hochtal kommt und langsam der Nebel aufsteigt, möchte man einfach nur den Atem anhalten und hoffen, das dieser Moment nie vorbeigeht. Hier ist einfach ein ganz besonderer Ort.
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Die Kraniche tanzen im morastigen Talgrund, die Sonne kommt, irgendwo hier muss so etwas wie das Paradies sein. Zeit für einen ersten Kaffee oder Tee. Dann heißt es nur, durchs Fernrohr die Kraniche beobachten. 59 Kraniche sind inzwischen eingetroffen. Jeden Tag werden es jetzt mehr…
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Ausblicke, die man…

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…sicherlich nie vergessen wird – so wie hier über das Haa Tal kurz vor dem Cheli La oder vom Dochu La auf die Eisriesen des bhutanesischen Himalaya. Es dauert etwas, bis man sich in der Ruhe und Stille Bhutans zurechtfindet. Vielleicht ist der Geist noch unstetig, umtriebig, gehetzt vom Stress oder vom Lärm und der Dichte Kathmandus. Vielleicht stellt man auch zu hohe Erwartungen, den Bhutan pflegt zwar das Bruttonationalglück, aber ob man es so auf die Schnelle mal inhalieren kann…wohl kaum. Steht man aber auf einem der Pässe und der Blick verliert sich in dieser traumhaft schönen Landschaft, dann kann man sein eigenes Bruttosozialglück genießen. Und genau das mag die Kraft Bhutans sein – zur Ruhe kommen.
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Und dann gab es im Dzong von Thimpho noch eine wohlschmeckende, fast königlich köstliche Entdeckung…
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Es ist ein zu kurzer…

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…Ausflug ins Everestgebiet, genauer gesagt nach Lukla. Die Stol-Piste (Short Take Off and Landing) ist spektakulär. Die Flugfrequenz an einem der spektakulärsten Flughäfen der Welt ebenso. Alle wollen gen Everest. Diesmal ist es nur ein kurzes Intermezzo – eigentlich schade, denn auch wenn die richtigen Berge hier noch Tagesmärsche entfernt sind, so ist doch schon so ein einfacher 5000er wie hier mehr als alles, was wir in unseren bayerischen Alpen jemals sehen würden. Wie gerne würde man jetzt einfach weiterlaufen…IMG_1783
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Diesmal führt uns der Weg schon bald zurück nach Kathmandu, der erste Teil dieser Entdeckertour ist beendet. Aber wo könnte man so eine Nepaltour besser abschließen und sich auf Bhutan freuen als in Bodhnat.
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Wieder einmal stimmt es, „Ankommen…

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…in Nepal ist wie Heimkommen“. Vor allem, wenn man dem Trubel von Kathmandu entflieht und in Haatiban über den Wolken wohnt. Auch wenn sich diesmal weder Langtang noch Ganesh Himal gezeigt haben, es ist immer wieder eine große Freude hier zu sein. Den mangelnden Bergblick muss ich mir diesmal einfach dazudenken…
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Aber jedes Mal, wenn man nach Nepal kommt, macht man neue Entdeckungen. Und so langsam, wirklich langsam, aber zuversichtlich, hat man auch das Gefühl, dass die Spuren des Erdbebens zum esten Mal etwas in den Hintergrund getreten sind. Viele historische Baudenkmäler sind wieder zu bestaunen, so etwa die lange verschlossenen Höfe im Palast von Patan mit dem Bad der Königin…
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Aber auch die Menschen wirken wieder zuversichtlicher und lebensfroher, was man  den drei jungen Damen in Manakhamana durchaus ansieht.
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Und zum ersten Mal in über 40 Jahren Nepal und Himalaya haben wir diesmal eine große Gebetsfahnenkette in Svayambunath am Stupa von ganz oben hängen lassen. Starke Sache – wenn das kein bewegender Moment ist.
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Und der Weg zur River Lodge war immer schon mehr ein Traum als Wirklichkeit.
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Also alles bestens – „Ankommen in Nepal ist wie Heimkommen“!