Irgendwie kommt mir das …

…alles ein bisserl indisch oder nepalisch vor. Das Reittier Shivas ist Nandi, der Bulle, und dieser kniet andächtig vor seinem Herrn, dem mächtigen hinduistischen Gott Shiva, der oftmals und gerne als Phallus (lingam) dargestellt wird. Augenreiben. Dabei bin ich doch in Oberbayern und nicht im Himalaya. Tja, Ferne Nähe Heimat…

Vielleicht hat Manjushri…

… in Bhutan mit dem Schwert der Weisheit die Wolken der Dummheit und Selbstgefälligkeit als erstes durschnitten. Scheint so, denn das Königreich im Himalaya hat inzwischen eine Durchimpfung von über 62%. Wer einmal in Bhutan war, weiß was das heißen mag, in einem Land, in dem es fast keine Straßen gibt, 80 Prozent des Landes über 2000 Meter liegen, das durchschnittliche pro Kopf Einkommen bei rund 9000$ (Starnberg 42100$) und die Bevölkerungsdichte bei 20 Einwohner pro Quadratkilometer. Natürlich ist bei uns alles viel komplexer und schwieriger. Vielleicht auch nicht. Aber ganz vielleicht hat der Bodhisattva Manjushri etwas Zeit und packt sein Schwert ein und fliegt mal kurz rüber zu uns. Schaden würd es nicht.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bhutan-mit-corona-impfungen-auf-der-weltrangliste-ganz-oben-17303291.html

Ist das Schiff halbleer …

…oder halbvoll? Gerettet oder am Untergehen? Verlassen und dem Untergang geweiht? Es ist ein tolles Boot, handwerklich und ästhetisch ein Schmuckstück, etwas ganz besonderes. Nicht neumodisch und hip, sondern gediegen würdig, kunstfertig und kunstvoll. Auch wenn es gerade voll Wasser gelaufen ist, der Besitzer ist sicherlich stolz auf sein Schiff und für ihn ist es überhaupt keine Frage, was mit dem Boot passiert. Hand anlegen, zupacken, fit machen und dann wieder raus damit aufs (und nicht unters) Wasser. Ein symbolträchtiges Luxusproblem im gesellschaftlich und wirtschaftlich satten Norden. In vielen anderen Ländern würden die Menschen beim Anblick eines solchen Bootes in Tränen ausbrechen. Nicht weil sie gerne so ein Boot hätten oder gar weil das Boot dahin ist, sondern weil wahrscheinlich einige Freunde oder Verwandte darin zusammengepfercht waren und irgendwo zwischen Süd und Nord damit Schiffbruch erlitten hatten. Ob sich diese Leute auch wirklich Gedanken machen konnten, ob sie nun Tangueray, Bombay Saphire oder Hendricks für ihren Gin Tonic wählen, oder sich gar zwischen AstraZeneca, Biontech oder Moderna entscheiden müssen? Wohl eher nicht. So langsam wird´s schon ziemlich unangenehm gesättigt in unseren Breitengraden. Aber vielleicht will mir ja das Universum ein Zeichen geben, denn es ist die Aufnahme 7777 auf meinem Handy. Man weiß ja nie, wo die Erleuchtung lauert.

Andechs, Nietzsche und die Fotografie

Heute ist ein besonderer Tag, denn ich hatte es schon immer vermutet: Kloster Andechs gibt es nicht. Oder anders gesagt, ist wirklich alles wirklich, was wir sehen. Wir glauben ja, dass das, was wir sehen auch wirklich ist und das, was wir fotografieren, auch die Wahrheit. Diese Wahrheit sagt mir heute, Andechs gibt es nicht, denn ich kann es ja nicht sehen. All die anderen Male, an denen ich hier Andechs gesehen habe, waren es eine Fatamorgana, Einbildung, Ideen oder eine andere Wahrheit. Was ich nicht sehe, ist auch nicht. Aber ich glaube, genau an dieser Stelle, Andechs gibt es doch. Da hilft mir auch nicht Nietzsche mit seinem Bonmont „Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist“. Ich sehe nichts und deswegen ist es nicht da…seh ich nicht=ist nicht.

Aber wer der Wahrheit auf die Spur kommen will, muss sich bemühen und über sich, oder in diesem Fall über seinen Standpunkt, hinausgehen, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Wenn man vorwärts geht, dann sieht man manchmal klarer und wahrer und so mancher Nebel lichtet sich. Also gibt es Andechs doch. Das bloße Glauben hätte wenig genützt. Sich selbst ein Bild machen hilft dann doch bisweilen deutlich weiter. Also aufpassen, wem man glaubt.

Wir meinen oder glauben gerne, dass nur das, was wir sehen, wirkliche Wirklichkeit ist. Gerade eben, weil wir es sehen. Es ist gleichsam der Beweis. Und zudem denken wir gerne, dass das Sehen oder ein Foto keine Spuren hinterlässt. Dabei sehen wir vor allem leider nur das, was wir sehen wollen. Und vergessen dabei, dass wir ja nur selektiv und in Ausschnitten sehen. Es sind klitzekleine Momente, Punktaufnahmen. Unsere Bilder – sei es nun im Kopf oder im Foto – spiegeln deswegen nicht die Realität, sondern interpretieren sie. Zudem sind wir oft genug der Meinung, dass wir lediglich nur sehen, nicht agieren, und damit keine Spuren hinterlassen. Dabei hinterlässt die Interpretation der Punktaufnahme ja schon Spuren genug. Wie man sieht sehe ich das mit den Spuren anders. Hier der Beweis.

Wie wichtig Bilder sind und das Sehen und ihre Wirkung- heute in der Süddeutschen Zeitung dazu absolut lesenswert https://www.sueddeutsche.de/kultur/coronavirus-fotografie-tote-1.5237063?reduced=true

Entdeckertage 2021! neu!

Bayern – Genusswandern am Alpe-Adria-Trail

Georgien – Italiens Süden

Liebe Reisefreunde,

Nein, wir schneiden Ihnen nicht die Haare, aber wir wollen uns allen eine realistische Perspektive geben. Wir glauben nämlich immer noch, dass auch das Reisen ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensqualität ist. Für Sie und für uns. Deshalb fahren wir mit Bedacht wieder hoch mit ausgesuchten und angepassten Programmen! Vorsichtig und umsichtig blicken wir nach vorne. Gemeinsam zu reisen, Menschen und Länder zu entdecken und zu erleben – dahinter steckt eine viel größere Kraft als ein Virus. Wir haben von Anfang an bei all unseren Entdeckertouren-Reisen schon immer auf Umsicht gesetzt. Ganz bewusst haben wir auf große Gruppen oder stark  überlaufene  touristische Hot-Spots verzichtet. Unsere Reisen sind individuell abgestimmt, mit großer Sorgfalt komponiert, umsichtig geführt und begleitet. Deswegen tasten wir uns auch jetzt mit umsichtigen, kleinen Schritten vor. Zunächst einmal mit viel frischer Luft in Bayern, dann mit Komfort und Genuss in den Alpen und wenn alles gut läuft und die Umstände ab Sommer es zulassen, mit Fernweh in Georgien und Italiens Süden. Hier können wir auch immer optimal reagieren, denn es sind unsere langjährigsten und treuesten Partner und Freunde vor Ort, mit denen wir zusammenarbeiten. In diesen Tagen ein wichtiges Argument.

Aber vielleicht wollen auch Sie uns ein Zeichen geben und finden, es wäre eine schöne Perspektive, sich bei uns zu melden. Vielleicht sogar für den ein oder anderen Termin sich schon einmal prophylaktisch anzumelden, oder uns Ihr Wunschreiseziel mitzuteilen, das wir einmal gemeinsam entdecken können. Lassen Sie uns gemeinsam planen, denn dann fällt es uns leichter, neue Pläne zu schmieden.  Und gemeinsam können wir vielleicht schon etwas besser ins Detail gehen. Sie erreichen uns wie immer telefonisch im Reisebüro Klingsöhr 089 – 9570001 oder per Mail unter kontakt@entdeckertouren.com .

Lassen Sie uns also gemeinsam positiv in den sich ankündigenden Frühling und Sommer blicken. Wir sind zuversichtlich und freuen uns auf Sie. Mit den besten Grüßen und der Bitte, auf die eigene Gesundheit zu achten!

Christina Neise und Joachim Chwaszcza

Bayern

Zwischen den Seen und im Blauen Land

3. – 7.Mai 2021 www.entdeckertouren.com/72908

Praktisch von der Haustür weg, im engsten Umland. Ferne Nähe. Von Joachim Chwaszcza geführte, einzeln buchbare Tagestouren – wir treffen uns in Herrsching, Murnau oder Tutzing. Zwei Tage genießen wir die Natur bei botanischen Spaziergängen, einen Tag widmen wir uns einem besonderen Kunsterlebnis und an zwei weiteren Tagen erkunden wir das Blaue Land mit dem E-Bike (Tagesmiete möglich). Und Sie? Sie kommen entweder von München zum Treffpunkt (S-Bahn/Zug/Eigenanreise) oder wir empfehlen und buchen für Sie eines unserer ausgesuchten Hotels.

Bayern

Nationalpark Bayerischer Wald

10. – 14. Mai 2021 www.entdeckertouren.com/70237

Unser Hotel liegt direkt am Rande des Urwalds! Auf geführten Tageswanderungen von 4 bis 6 Stunden tauchen wir ein in die stille Welt des Bayerwalds. Auf dem Programm stehen eine Urwaldrunde, etwas Kultur, und wenn das Wetter passt Rachel und Großer Falkenstein. Wir stimmen das Tagesprogramm gemeinsam mit Ihnen ab. Und wenn Sie noch ein paar Tage Wellness im Wald anhängen wollen – wir haben da ein paar gute Ideen für Sie.

Österreich – Slowenien

Alpe-Adria-Trail Part 1

21. – 30.6.2021  und  28.7. – 6.8.2021 www.entdeckertouren.com/72909

Vom Großglockner ins Soča-Tal . Auf dieses Programm sind wir sehr, sehr stolz, denn es ist uns gelungen, die schönsten Höhepunkte des Alpe-Adria-Trail so zusammenzustellen, dass wir die Berge genießen können und doch in 3 und 4 Sterne-Hotels wohnen. Sehr ansprechende, gut machbare Bergerlebnisse haben wir kombiniert mit lokalen Köstlichkeiten, viel Natur und abends einem guten Abendessen und einem feinen Glas Wein. Man kann mit dem Zug (3,5 Std. ICE ab München) oder dem eigenen PKW anreisen. Die Transfers sind so organisiert, dass auch das eigene Auto „mitreisen“ kann.

Georgien

Das weite Herz

30. August bis 14. September www.entdeckertouren.com/69338

Hand aufs Herz – es ist das Land, das wir am meisten vermisst haben in all diesen tristen Monaten. Da hilft es auch nicht, sämtliche Dokus auf Arte und in anderen Mediatheken anzusehen. Georgien hat uns  so sehr gefehlt. Begleiten Sie uns auf einer abwechslungsreichen und intensiven Rundreise, die uns vom charmanten Tbilisi in die raue Bergwelt des Kaukasus, in die Weinbauregion Kachetien, nach Swanetien in das Land der Wehrtürme und an das Schwarze Meer führt. Eine Rundreise mit kleinen Spazierwanderungen und viel, viel Seele.

Süditalien

Matera – Castel del Monte – Apulien

Die Basilikata war von der Pandemie nahezu gänzlich unberührt. Entdecken Sie gemeinsam mit uns zum Sommerausklang Castel del Monte und weitere Höhepunkte aus der Herrschaft Friedrichs II., die faszinierende Höhlenstadt Matera (einer der Drehorte des letzten James Bond), das liebliche Apulien mit den pittoresken Trulli, und die schöne und stille Hafenstadt Trani. Ende September 2020. Wird bis Ende März auf unserer Homepage veröffentlicht www.entdeckertouren.com

Reisebüro Klingsöhr ***  Oberföhringer Str. 172 ***  81925 München *** 089/9570001 *** info@klingsoehr-reisen.de

So eine Tüte mit…

… lebenslangen Begleitern birgt dann doch so manch schöne und wohl zu lesende Überraschung. Zumindest in diesem Falle. Denn die erste kleine Episode oder Erzählung in diesem neuen Büchlein erzählt eine wunderbare Geschichte von einem schmalen Heftchen mit kurzen Gedichten, das den Autor bis ins wohl höhere Alter hinein begleitet hat. Alles ist, wie bei H.M. immer, etwas ungewöhnlich gesetzt, dafür aber umso realer und berührender. Wahrscheinlich gibt es das wirklich, das jemand über viele Jahre, Jahrzehnte, so ein Heftchen aufhebt. Ob nun das Drumherum dieser Story ähnlich war und man dabei vielleicht sogar ein Handtuch benutzte, daran muss sich nun wirklich jeder, der hoffentlich diese Erzählung liest, für sich selbst erinnern. Ich geh zumindest nochmal in den Keller.

„…Lege ich mein Ohr / auf ein Kissen von Stein…“

Jedenfalls ein sehr netter Zufall und Zusammenhang zwischen Tüte und Inhalt, der weder von der Buchhändlerin gewollt (alle Bücher wurden in diese Tüte verpackt) noch vom Verlag marketingtechnisch so angedacht war ( es sind zwei unterschiedliche Verlage). Ich werde in Zukunft den Tüten wieder etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Männer, die auf Tüten starren…