Ganz nah ran…

DSC07896…egal ob nun an den Bergen oder den Steinbock – hier in den Alpi Marittimi ist man wirklich in den Bergen. Mit Hütten auf 2600 Metern und stolzen 3000er Gipfeln bleiben keine Wünsche offen. Nur Kondition muss man haben.

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Die Alpi Marittimi…

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…und die Jagdhütte der Savoyer, der italienischen Könige. Großes alpines Kino und eine perfekte, filmreife Szenerie. Heute geht es von 0 auf 100 zur höchsten, südlichsten Hütte mit über 2500m. Na dann!

Wirklichkeit und…

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…Traum liegen natürlich oft weit auseinander. Auch in Usbekistan, wo man gerne der Zeiten des definitiv grausamen Herrschers Timur und den vergangenen Tagen der Seidenstrasse gedenkt. Und wenn die Romantik der alten Zeit den neuen Bausünden weicht, wird man manchmal wehmütig. Aber wenn man dann vor einem dieser so monumentalen Bauwerke wie etwa den Resten des weißen Palastes in Shahrisabs steht, rücken die beiden Gegensätze für einen kurzen Moment wieder zusammen. Und im Kopf läuft der Film der romantischen Seidenstrasse in seinen schönsten Bildern. Ein perfekter Abschiedstag einer traumhaft schönen Entdeckertour.

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Zwischen all den…

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…den Besichtigungen und Erkundungen, und an denen mangelt es in Samarkand gewiss nicht, tut eine kleine Pause gut. Ein kaltes Getränk oder ein Eis bei 34 Grad wirken da Wunder. Überhaupt gibt es so viel zu entdecken und man kommt aus dem Staunen kaum raus. Am nettesten aber sind dann doch immer wieder die Begegnungen. Zufällig und herzlich.

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Schaut leicht aus…

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und ist dann doch nicht so einfach, das Brotbacken. Mit dem Stempel die Muster reindrücken ist ja noch ganz einfach, aber schon um 4 Uhr morgens den Teig anzusetzen, das ist eine Herausforderung. Und dann den Lehmofen befeuern und die Fladen an die Ofenwand zu kleben ist eine Kunst. Da lass‘ ich mal lieber die Finger davon, bevor ich sie mir noch verbrenne…

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Alexander der Große…

IMG_5457…errichtete auf dem Lehmhügel in der Oase Nurata, genau zwischen dem antiken Samarkand und Buchara, seine mächtige Festung und bereitete sich auf die Eroberung der beiden Städte vor. Gut gewählt, denn der Blick reicht weit hinein in die Endlosigkeit der glutheißen Kyzylkumwüste. Uns reicht schon der kurze Anstieg zu den Resten der Lehmfestung, um uns den Schweiß aus den Poren strömen zu lassen. Der jungen Usbekin und ihrem Freund scheint dies weniger auszumachen. Mit Plateausohlen und Blumenkleid genießt sie den Ausblick. Chapeau…