Ja zu Europa, denn hier…

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…sind bayuwarische Haxn eines polnischen Namensträger in Socken aus Schweden und Schuhen aus Frankreich, die in Norwegen gekauft wurden, beim Wandern an der Atlantikküste von Portugal. Das nicht gezeigte T-Shirt ist aus Italien, der Rucksack aus Australien(sorry), die Sonnenbrille aus Österreich und…

Der Ehrlichkeit halber…

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…muss man natürlich auch sagen, dass nicht jeder Tag von einem wolkenlosen und blauen Himmel geprägt ist. Aber während zuhause die Eisheiligen so langsam für wirklichen Frust sorgen, halten sich hier Wind und Wetter doch etwas zurück. Und so ganz ohne ist eine geruhsame Küstenwanderung bei Temperaturen um die 16 Grad auch nicht. Hat man mehr Zeit auf den Boden zu schauen. Muss ja nicht immer nur blauer Himmel sein…
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IMG_0186…und dann reißt es doch kurz auf und schwupps sind sie an der Bucht von Arrifana alle draußen, die so endscoolen surferboys und surfergirls…
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Das Hotel in Rogil bereitet uns…

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…auf die fantastische Sandbucht von Carrapateira vor. Eigentlich nicht nötig, denn bis jetzt war jeder Tag außergewöhnlich schön und abwechslungsreich. Und auch der Blick von oben auf die Mündung der Seixe in den Atlantik kann da ganz gut mithalten. Und der Ort Odeseixe, etwas im Landesinneren, ist einer der feinen Stopps auf unserer erholsamen Wanderung entlang der Rota Vicentina…
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Und weil halt dieser Tage die Botanik und die Farben sich ganz besonders präsentieren, kommen eben noch ein paar Impressionen von unterwegs…
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Sechs Storchenfamilien von oben…

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… ins Nest geschaut, das ist doch mal was. Der Auftakt an der Rota Vicentina ist wieder einmal mehr als nur top. Überall blüht es, das Wetter ist mit 30 Grad auch in Ordnung und abends bei den Damen Fisch zu essen, ist auch nicht das Schlimmste, was einem passieren kann. Und ein bisserl Amalia Rodriguez muss auch sein. Immerhin sind wir ja in Brejão bei ihr Zuhause…

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So schaut’s aus…IMG_5756IMG_5775

Der Himmel über…

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…Lissabon war die letzten beiden Tage nicht immer so blau. Aber jetzt ist die Wetterfront durch und mit einem Schlag ist es Sommer. Und nach zwei Tagen fiesen Nieselregens zieht es alle raus. Auf die Praca, an den Bellavista, anscheinend nicht nur mich. Dabei hat das Nieselwetter auch seine Reize, zumindest fototechnisch. Schlechte Fotografen machen auch bei gutem Wetter schlechte Bilder. Und umgekehrt.
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Und wenn ihr mal wieder richtig nepalesisch essen wollt, dann kommt doch einfach nach Lissabon. Hinter dem Rossio wimmelt es nur so von nepalesischen Restaurants. Das letzte Bild ist übrigens der Tempel von Manakamana. Womit die Verbindung zu den letzten Beiträgen wohl geglückt sein dürfte. Namaste Lisboa!
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So langsam…

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…wird es Zeit, Abschied zu nehmen, von Nepal, von Bhutan, von diesem für uns so gegensätzlichen Leben und den für uns so befremdlich, manchmal bedrohlichen Lebensbedingungen. Nur zu gerne neigen wir dazu, unseren Alltag als beschwerlich und mühsam zu empfinden. Wer nach Nepal kommt, wird definitiv eines Besseren belehrt. Allein die Tatsache, das es uns vergönnt ist, eben nicht solche Lasten zu tragen oder frisches Trinkwasser einfach aus der Leitung zu trinken, ist für sich schon ein mehr als großes Glück…
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Trotz all dem Chaos und all den wirklich misslichen Zuständen in Nepal, trotz oder vielleicht gerade wegen dem Bruttonationalglück in Bhutan, dem Choas und der Stille und der höflichen Freundlichkeit, sind diese Wochen wieder wie ein Pfeil ins Herz geschossen. Das hat nichts mit einer verklärten „Bhutanisiertrommel“ oder einer „Parttime-Erleuchtung“ zu tun, aber der Vergleich der „Lebensmodelle“ hier (wobei den meisten Menschen hier keine Wahlmöglichkeit gegeben ist) mit unserem Alltag legt doch den Verdacht nahe, dass so manches bei uns zwar besser sein mag, aber dennoch aus dem Lot geraten ist. Ein Mehr an Wohlstand ist nicht unbedingt ein Mehr an Herzenswärme. Aber das hatten wir ja schon mal…
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In diesen Tagen war es uns vergönnt, neun! Achttausender zu sehen, vom Dhaulagiri bis zum Kanchendzönga. Wir hatten die außergewöhnliche Chance, drei große Feste mitzuerleben. Shivaratri, Paro Tsechu und Holi. Wir hatten nur zwei Mal kurz Regen, haben Dutzende von Tempeln besucht, waren am Geburtsort Buddhas und… und… und..
Aber bei all dem, was wir erlebt, besucht und gesehen haben, sind es immer wieder die Menschen, denen wir begegnet sind, die den großen Unterschied ausmachen, ob wir einen Ort nur besichtigen oder einen Ort wirklich erleben. In Bhutan und in Nepal. Es sind die vielen kleinen Begegnungen, die wir mitnehmen, vielleicht mehr als tolle Fotos, spannende Geschichten und ein paar Andenken.   Mit dem Herzen reist man leise, aber intensiv…

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 Dhanyabhat, Dankeschön. Und soviel ist sicher, ich komme im Frühjahr 2020 nach Nepal und Bhutan zurück. Termine und Infos: info@heimattrekking.de

Ob das, was wir sehen…

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..wirklich das ist, was wir denken zu sehen, oder doch nicht nur eine Vorspiegelung aller möglicher Illusionen, eben Maya, das ist ein Thema auch bei den imposanten Maskentänzen zu Ehren des großen indischen Meisters, Lehrers und Zauberers Guru Padmasambhava bei den Tänzen im Kloster von Paro….
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Dabei sind wir in unserem westlichen Denken oft geneigt, die Dinge nur Schwarz und Weiß zu sehen, ohne dass uns bewusst wird, wieviel an Vielfalt uns dabei verloren geht und wie wir uns damit nur selbst beschränken, im Denken…
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Die Wahrheit, denken wir, ist eine einfache Sache – who knows. Ein kleiner buddhistischer Exkurs zum Wochenende…