Entdeckertage 2021! neu!

Bayern – Genusswandern am Alpe-Adria-Trail

Georgien – Italiens Süden

Liebe Reisefreunde,

Nein, wir schneiden Ihnen nicht die Haare, aber wir wollen uns allen eine realistische Perspektive geben. Wir glauben nämlich immer noch, dass auch das Reisen ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensqualität ist. Für Sie und für uns. Deshalb fahren wir mit Bedacht wieder hoch mit ausgesuchten und angepassten Programmen! Vorsichtig und umsichtig blicken wir nach vorne. Gemeinsam zu reisen, Menschen und Länder zu entdecken und zu erleben – dahinter steckt eine viel größere Kraft als ein Virus. Wir haben von Anfang an bei all unseren Entdeckertouren-Reisen schon immer auf Umsicht gesetzt. Ganz bewusst haben wir auf große Gruppen oder stark  überlaufene  touristische Hot-Spots verzichtet. Unsere Reisen sind individuell abgestimmt, mit großer Sorgfalt komponiert, umsichtig geführt und begleitet. Deswegen tasten wir uns auch jetzt mit umsichtigen, kleinen Schritten vor. Zunächst einmal mit viel frischer Luft in Bayern, dann mit Komfort und Genuss in den Alpen und wenn alles gut läuft und die Umstände ab Sommer es zulassen, mit Fernweh in Georgien und Italiens Süden. Hier können wir auch immer optimal reagieren, denn es sind unsere langjährigsten und treuesten Partner und Freunde vor Ort, mit denen wir zusammenarbeiten. In diesen Tagen ein wichtiges Argument.

Aber vielleicht wollen auch Sie uns ein Zeichen geben und finden, es wäre eine schöne Perspektive, sich bei uns zu melden. Vielleicht sogar für den ein oder anderen Termin sich schon einmal prophylaktisch anzumelden, oder uns Ihr Wunschreiseziel mitzuteilen, das wir einmal gemeinsam entdecken können. Lassen Sie uns gemeinsam planen, denn dann fällt es uns leichter, neue Pläne zu schmieden.  Und gemeinsam können wir vielleicht schon etwas besser ins Detail gehen. Sie erreichen uns wie immer telefonisch im Reisebüro Klingsöhr 089 – 9570001 oder per Mail unter kontakt@entdeckertouren.com .

Lassen Sie uns also gemeinsam positiv in den sich ankündigenden Frühling und Sommer blicken. Wir sind zuversichtlich und freuen uns auf Sie. Mit den besten Grüßen und der Bitte, auf die eigene Gesundheit zu achten!

Christina Neise und Joachim Chwaszcza

Bayern

Zwischen den Seen und im Blauen Land

3. – 7.Mai 2021 www.entdeckertouren.com/72908

Praktisch von der Haustür weg, im engsten Umland. Ferne Nähe. Von Joachim Chwaszcza geführte, einzeln buchbare Tagestouren – wir treffen uns in Herrsching, Murnau oder Tutzing. Zwei Tage genießen wir die Natur bei botanischen Spaziergängen, einen Tag widmen wir uns einem besonderen Kunsterlebnis und an zwei weiteren Tagen erkunden wir das Blaue Land mit dem E-Bike (Tagesmiete möglich). Und Sie? Sie kommen entweder von München zum Treffpunkt (S-Bahn/Zug/Eigenanreise) oder wir empfehlen und buchen für Sie eines unserer ausgesuchten Hotels.

Bayern

Nationalpark Bayerischer Wald

10. – 14. Mai 2021 www.entdeckertouren.com/70237

Unser Hotel liegt direkt am Rande des Urwalds! Auf geführten Tageswanderungen von 4 bis 6 Stunden tauchen wir ein in die stille Welt des Bayerwalds. Auf dem Programm stehen eine Urwaldrunde, etwas Kultur, und wenn das Wetter passt Rachel und Großer Falkenstein. Wir stimmen das Tagesprogramm gemeinsam mit Ihnen ab. Und wenn Sie noch ein paar Tage Wellness im Wald anhängen wollen – wir haben da ein paar gute Ideen für Sie.

Österreich – Slowenien

Alpe-Adria-Trail Part 1

21. – 30.6.2021  und  28.7. – 6.8.2021 www.entdeckertouren.com/72909

Vom Großglockner ins Soča-Tal . Auf dieses Programm sind wir sehr, sehr stolz, denn es ist uns gelungen, die schönsten Höhepunkte des Alpe-Adria-Trail so zusammenzustellen, dass wir die Berge genießen können und doch in 3 und 4 Sterne-Hotels wohnen. Sehr ansprechende, gut machbare Bergerlebnisse haben wir kombiniert mit lokalen Köstlichkeiten, viel Natur und abends einem guten Abendessen und einem feinen Glas Wein. Man kann mit dem Zug (3,5 Std. ICE ab München) oder dem eigenen PKW anreisen. Die Transfers sind so organisiert, dass auch das eigene Auto „mitreisen“ kann.

Georgien

Das weite Herz

30. August bis 14. September www.entdeckertouren.com/69338

Hand aufs Herz – es ist das Land, das wir am meisten vermisst haben in all diesen tristen Monaten. Da hilft es auch nicht, sämtliche Dokus auf Arte und in anderen Mediatheken anzusehen. Georgien hat uns  so sehr gefehlt. Begleiten Sie uns auf einer abwechslungsreichen und intensiven Rundreise, die uns vom charmanten Tbilisi in die raue Bergwelt des Kaukasus, in die Weinbauregion Kachetien, nach Swanetien in das Land der Wehrtürme und an das Schwarze Meer führt. Eine Rundreise mit kleinen Spazierwanderungen und viel, viel Seele.

Süditalien

Matera – Castel del Monte – Apulien

Die Basilikata war von der Pandemie nahezu gänzlich unberührt. Entdecken Sie gemeinsam mit uns zum Sommerausklang Castel del Monte und weitere Höhepunkte aus der Herrschaft Friedrichs II., die faszinierende Höhlenstadt Matera (einer der Drehorte des letzten James Bond), das liebliche Apulien mit den pittoresken Trulli, und die schöne und stille Hafenstadt Trani. Ende September 2020. Wird bis Ende März auf unserer Homepage veröffentlicht www.entdeckertouren.com

Reisebüro Klingsöhr ***  Oberföhringer Str. 172 ***  81925 München *** 089/9570001 *** info@klingsoehr-reisen.de

So eine Tüte mit…

… lebenslangen Begleitern birgt dann doch so manch schöne und wohl zu lesende Überraschung. Zumindest in diesem Falle. Denn die erste kleine Episode oder Erzählung in diesem neuen Büchlein erzählt eine wunderbare Geschichte von einem schmalen Heftchen mit kurzen Gedichten, das den Autor bis ins wohl höhere Alter hinein begleitet hat. Alles ist, wie bei H.M. immer, etwas ungewöhnlich gesetzt, dafür aber umso realer und berührender. Wahrscheinlich gibt es das wirklich, das jemand über viele Jahre, Jahrzehnte, so ein Heftchen aufhebt. Ob nun das Drumherum dieser Story ähnlich war und man dabei vielleicht sogar ein Handtuch benutzte, daran muss sich nun wirklich jeder, der hoffentlich diese Erzählung liest, für sich selbst erinnern. Ich geh zumindest nochmal in den Keller.

„…Lege ich mein Ohr / auf ein Kissen von Stein…“

Jedenfalls ein sehr netter Zufall und Zusammenhang zwischen Tüte und Inhalt, der weder von der Buchhändlerin gewollt (alle Bücher wurden in diese Tüte verpackt) noch vom Verlag marketingtechnisch so angedacht war ( es sind zwei unterschiedliche Verlage). Ich werde in Zukunft den Tüten wieder etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Männer, die auf Tüten starren…

So eine Tüte bringt einen…

… in diesen Tagen auf so manche Idee. Lebenslang? Na ja, ich hab dann mal versucht nachzuforschen, besser könnte man wohl sagen nachzuwühlen, welches denn nun das älteste von meinen lebenslangen Begleitern sein könnte. Tatsächlich wird man dann auch fündig. So die ganz frühen Begleiter wie Kinderbücher sind definitiv weg. Die nächste Station wären dann meine Karl-May-Bände (ich glaube, es waren mal so 25 Stück), die sich über die Jahre hinweg verloren haben. Den Rest habe ich an meinen Sohn weitergegeben. Ich finde, das ist ok so und passt. Und dann wäre da eben noch der Peter Rosegger „Als ich noch der Waldbauernbub war“. Laut Auflage war ich damals elf und ich kann mich tatsächlich daran erinnern, es gelesen zu haben und dass es mich über all die Jahre hinweg begleitet hat. Ich hab das Buch auch vor etwa zehn Jahren nochmal quergelesen für eine Geschichte über Roseggers Heimat. Also das wäre der längste Begleiter. Passt und ist irgendwie auch nett, wo ich doch jetzt direkt am – eigentlich im – Waldrand gelockdowned und fern der Ferne wohne.

Von meinen jüngsten Begleitern möchte ich eine nennen, die mich dieser Tage mehr als nur beeindruckt hat. Ronya Othmann ist eine junge Autorin mit jesidischen Wurzeln von Seiten des Vaters, ist in München aufgewachsen und hat in Leipzig studiert. Das Buch – der Hammer. Eine großartige, feine Sprache, kluge Gedanken und wunderschöne Bilder. So viel Herzenswärme und Traurigkeit, Zuversicht und Verzweiflung stecken in diesem Buch, dass man es nicht weglegen kann. Ich zumindest nicht, denn vieles ist zu vertraut von eigenen Begegnungen in diesem Teil der Welt in einer gänzlich friedfertigeren Zeit. Das schmerzt. Ich weiß ganz genau, wo im Badehaus das rosa Stück Seife liegt. Und was noch? Tja, vielleicht zeigt es auch, dass man am Waldrand trotz der hohen Buchen und Fichten auf der sonnigeren Seite des Lebens steht. Auch das sollte man immer wieder zur Kenntnis nehmen. Also bestellen bei der Buchhandlung, nicht bei Amazon, und lesen!

Am Wochenanfang habe ich…

… noch dieses Bild als Beweis gemacht. Es gibt keinen Winter! Die eingespielten Meldungen in den üblichen Medien – allesamt Archivaufnahmen. Das Einstellen des Reiseverkehrs eine unbotmäßige Maßnahme und eine gravierende Einschränkung der Reisefreiheit. Selbst wenn dem so wäre, hätte doch jeder Bahnfahrer das Recht, auf freier Strecke stehen zu bleiben. Das Festhalten von Zügen in Bahnhöfen wie Leipzig erinnert mich an dunkelste Zeiten. Gegen diese völlig absurden Wintermaßnahmen haben Lastwagen- und Autofahrer die Autobahnen teilweise die ganze Nacht blockiert. Ich kenne auch niemanden, der im sogenannten Schneechaos steckengeblieben ist. Dafür kenne ich jemanden, der die Strecke München – „schönste Stadt am Rhein“ unbehelligt in rekordverdächtiger Zeit zurückgelegt hat und erhrlich gesagt, ich brauch auch keine Schneeschaufel oder sonst was. Heute habe ich zwar geschippt, aber das war kein Schnee und Eis, sondern temporär gefrorenes Wasser und damit Regen. Ehrlich gesagt freue ich mich schon auf die frühsommerlichen Temperaturen von bis zu -12 Grad… tja, auch eine Sicht der Dinge🤔

Neues aus dem Sechs-Seen-Land…

…ist kaum zu vermelden, sieht man einmal von der Entstehung des neuen Andechser Wasserspiels ab. Aber ich fürchte, dabei handelt es sich – gänzlich anders wie bei Coronoa – um ein kurzes, temporäres Phänomen und in ein paar Tagen geht alles wieder seinen normalen Gang. Was man ja bei Corona so langsam auch empfinden kann, definitiv aber nicht empfinden mag. Überhaupt hatten wir ja in den Tagen vor C. immer wieder gesagt, weniger ist mehr. Jetzt haben wir viel weniger, vor allem im K-Bereich wie Kunst, Kultur, Konzerte, Kino, Kommunikation, Kneipen, Kabarett, Kulinarik, Konsum, Kastaniengärten… und natürlich auch in anderen Bereichen, die nicht mit K beginnen. Passte nur grad so schön die „K-Frage“. Ein mehr haben wir dafür an all den widrigen Themen wie Downlock und Einschränkungen und Reise und Freiheit und…und…und… und da fragt man sich schon immer wieder: „Kommen wir da einigermaßen safe durch?“ Ich denke schon, da bin ich mir ganz sicher. Natürlich, so ganz einfach wird’s nicht nach so langer Zeit, aber Stillstand ist Rückschritt und Querschritt Blockade. Meine Uhr steht übrigens immer noch auf acht vor vier und mein Glas ist immer noch halb voll und nicht halb leer. Also ist nach vorne schauen und vorwärts gehen angesagt. Was sonst.

Ich war beim Supermarkt…

…. an der Wursttheke, beim Käse und an der Kasse, beim Bäcker, im Gemüseladen und im Reformhaus und im Biomarkt – keiner konnte mir die Batterie wechseln. Knopfzellen kann man schließlich nicht essen. Deswegen ist es jetzt seit Tagen bei mir acht vor vier und da fiel mir der alte Spruch „geh‘ weida, Zeit, bleib steh’n“ ein. Nicht dass ich darauf scharf wäre, eher das Gegenteil, nämlich dass etwas vorangeht, und zwar nicht nur die Zeit. Aber so wie’s aussieht, wird es bei mir noch eine zeitlang bei acht vor vier bleiben.