Alles für die Katz’…

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…mag man sich denken, wenn das Klima streikt und man sich lieber nach der Wassertemperatur der Badeseen erkundigen möchte als nach der Schneehöhe. Natürlich ist die andere Anreise schon mal ein Ansatz, aber bringen tut es erst mal gar nichts, außer vielleicht etwas eigene Beruhigung in Fragen der Prinzipientreue. Wir sind ja hier, diesmal alles etwas anders zu machen, nach dem Motto „was geht, wenn nichts geht?“. Man kann die Winterferientage definitiv anders gestalten, auch ohne sich auf eine so schön beschneite Piste zu begeben. Nicht jedemanns Sache. Im Talboden liegt jedenfalls in den höheren Lagen noch Schnee, um langzulaufen. Zumindest bis heute. Und auch da sind wir auf Bretteln, auch da sind wir im Schnee und auch da steht am Ende durchaus der Genuss.

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Für die einen das weiße Band der Klimawandel-Ignoranz, für die anderen eine feine Sache. Was geht, wenn nichts geht…Macht mir jedenfalls keinen Spaß so…
IMG_2917 Definitiv aber eine feine Sache ist es, wenn man nach dem langen laufen Freunde trifft, die einem so mir nichts dir nichts einen echten, wirklich selbst hausgeräucherten, schönen Speck hinstellen…
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…oder man einfach mal richtig fein einkehrt. Gehört einfach dazu!

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Eine etwas andere…

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… Anreise sollte es diesmal sein. Immerhin geht es um einen nachhaltigen Wintersportartikel. So nach dem Motto „Was geht, wenn nichts geht“? So lang wollte ich nicht laufen, bis ich langlaufen kann. Also bleibt nur die etwas andere Anreise – und die war ziemlich ok. Morgens mit dem Werdenfelsticket nach Innsbruck und ab Innsbruck mit dem Postbus nach Osttirol. Hat tadellos geklappt und ohne Verspätung. Und nachdem ich noch nie mit dem Zug von Garmisch über Zirl nach Innsbruck gefahren bin, noch nie mit dem österreichischen Postbus und noch nie mit einem Doppeldeckerbus im ersten Stocknganz vorne, war’s fast eine kleine Entdeckertour.
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Und mittags nach der absolut pünktlichen Ankunft bleibt noch genügend Zeit, mit dem Gästeticket mal schnell hoch zur Loipe zu fahren um nachzusehen, ob „doch nicht etwas geht, wenn nichts geht“…
…aber a bisserl was, sagt der Volksmund, geht ja immer.
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Part of the art oder…

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…damit erst einmal klar ist, worum es geht im Haus der Kunst einen kleinen Input aus der Besprechung in der Süddeutschen. Tja, der Schreibtisch, gehört wohl irgendwie mit dazu zur Installation. Trotzdem, wenn man erst mal reinkommt in so ein wuchtig, Tannhäuser-verzerrt-bespieltes Monstrum an Rauminstallation, dann kann man doch einfach mal kurz die Tasche abstellen und nach einem Fishermen’s Friend suchen. Macht man ja vielleicht so, wenn man aufs Amt geht. Bei der Thematik in der Kapsel 11/12 kann einem ja auch der Atem stocken…
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What a difference snow…

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…makes. Auch wenn es nur ein bisserl ist, hingezuckert. Das bisserl Zucker… Trotzdem geht die Seele auf und man kommt runter. Die Landschaft wird leiser und mit ihr unser Empfinden. Zwischen den Aufnahmen liegt genau eine Woche und vielleicht ist es schön, dass es jeden Tag schön ist, aber die Folgen sind deutlich sichtbar. Am Ammersee ist der Wasserstand schon um gut eineinhalb Meter zurückgegangen, die wohl fehlende Schneeschmelze wird dafür sorgen, dass wir uns dieses Jahr mehr mit Trockenschwimmen beschäftigen werden. Aber vielleicht haben wir ja Glück und der Klimawandel macht einen Fehler und schiebt uns dann doch noch eine ordentliche Schneewolke übers Land. Schön wär’s schon, ob es aber wirklich so kommt, wage ich zu bezweifeln. Zu wenig für den Ammersee (und natürlich alle anderen Seen) ist es allemal.
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Lang laufen oder…

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…es grünt so grün. Wer dieses Jahr Langlaufen will, muss lang laufen, bis er an den Schnee kommt. Also muss man dieses Jahr nur die Schreibweise ändern, wenn man Wintersport treiben will. Lang laufen. Aber vielleicht ist es dieses Jahr ganz besonders markant, dass er fehlt, der Schnee. Nicht nur optisch, sondern auch für das gesamte Gleichgewicht. Aber am Ende eines bewegten Jahrzehnts, das genauso bewegt ins nächste übergeht, scheint es, dass doch viele etwas nachdenklicher geworden sind angesichts der grünen Pracht. Etwas mehr als hilflos stehen wir vor dem frühlingshaften Ambiente, freuen uns natürlich über die sonnigen Tage, und sind trotzdem ganz wehmütig, weil’s halt eben nicht so ist, wie es sein sollte. Manchmal merkt man es erst, wenn es einem fehlt. Und wenn es einem so lange fehlt, wie dieses Jahr, dann fehlt es einem um so mehr….
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Der Alpe Adria Trail, diesmal…

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…von oben und mit einem frühwinterlichen Kleid. Fantastischer Blick auf den Grossglockner und die Pasterze auf dem Flug nach Matera. Der Kreis schließt sich zu den erlebnisreichen Tagen im Sommer auf dem Alpe Adria Trail.

Taktsang, das Tigernestkloster,…

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… mehr geht einfach nicht in Bhutan. Eine spektakuläre Lage, eine spektakuläre Geschichte, und es war rundherum ein perfekter Tag, den wir genossen haben. Nicht in Eile und Hast, sondern angemessen in vollen Zügen. Wenn man so viele Jahre darauf wartet, dieses beeindruckende Kloster zu sehen und zu besuchen, dann darf man sich Zeit lassen. Aber das heißt ja nicht, dass man anschließend nicht ins Café geht und Blaubeerkuchen ist. Auch das gibt’s in Bhutan.🙏