Unterwegs in den Bergen der Welt

Natürlich sind Fernreisen heute ein sehr sensibles Thema und so Punkte wie Klimaabgabe, social-impact usw. sind zwar schnell gefordert, aber sie umzusetzen – und zwar in einem nachhaltigen und vielseitigen Aspekt – ist etwas anderes. Hier bedarf es etwas mehr als nur ein chickes Eco-Label, hier bedarf es einer ganz konreten Planung und Vorbereitung im Vorfeld und einer stringenten Umsetzung vor Ort. Vielleicht trifft das alte Ingeborg-Bachmann-Zitat aus „Die Anrufung des großen Bären“ es am ehesten. Es geht um die „Tapferkeit vor dem Freund“. Und viele unserer Bergegnungen vor Ort sind Begegnungen mit echten Freunden. Eine Schlagzeile ist schnell produziert, aber ob in der Verpackung auch das drinnen ist, was sie verspricht, ist eben doch ein andres Thema. Und das können am Schluss nur die Kunden entscheiden – denn sie waren vor Ort. Was Länder wie Nepal brauchen, ist sicherlich Arbeit. Gute und saubere Arbeit für gutes und sauberes Geld. Nepal lebt von seinen Bergen und seinen Dienstleistungen. das sind die großen Stärken, wenn man unterwegs ist beim Trekking, in den Lodges oder auch eben bei kulturell ausgerichteten Reisen. Nachhaltig unterwegs bedeutet nicht, Länder wie Nepal im Stich zu lassen und sie aus dem Reisegedächtnis zu löschen. Nachhaltig Reisen bedeutet, vor Ort präsent und achtsam zu sein, und das soll hier Zug um Zug umgesetzt werden. Deswegen dieser Blog, damit auch Geschichten udn Ideen direkter transportiert werden können und wir langsam zu einer größeren Reisecommunity anwachsen, bei der es nicht nur um Gipfel geht, sonden eben auch um Inhalte wie eben „Begegnen statt Besichtigen. Ein erster Ansatz dabei sind unsere Kontakte in Nepal zu kleineren NGO. Hier werden wir in den nächsten Monaten noch aktiver werden und sind auch auf eure Rückmeldungen bzw. inputs angewiesen. Ich freue mich schon auf eure Rückmeldungen.
Achim Chwaszcza

Sustainable is not able?

 Auf alle Fälle und auch ohne großes „wenn und aber…“. Inzwischen sollte es ein absolutes add-on beim Nachhaltigen Reisen sein und so langsam kommen wir auch beim DAV auf die Spur- die ersten nachhaltigen Touren sind auch schon gelaufen. Sustainable bedeutet beim Reisen aber auch „Vielseitig statt einseitig“ und „Nachhaltig statt nachlässig“. In diesem Sinn werde ich im Jahr 2013 folgende Touren über den DAV Summit Club anbieten:
– Das alte Nepal neu entdecken (mit CO2-Exchange und Ofenmacher-Besuch)
Ladakh-Changtang-Nubra ( mit Unterstützung eines Interplast-Einsatzes in Leh)
Tsum Valley ( Hans Obermaier unterstützt  bei der nächsten Tour die Klosterrenovierung)
Chiemgau – ein (fast) „Null-Emmissionstrekking“ in der nahen Heimat im Frühsommer

 

Zwischen Buddha und Ganesh

Auf unserer gemeinsamen Tour werden wir diesen beiden Protagonisten sicherlich immer wieder begegnen. Ob sie tatsächlich so eng nebeneinander sitzen wie hier auf dem Souvenirtisch in Svayambunath wird sich zeigen. Ich für meine Person freu mich schon riesig auf die spannenden Tage zwischen Kathmandu – Varanasi und Delhi, denn es ist mehr als nur eine lang geplanter und ersehnte Tour, die bald ihren Anfang nimmt…