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Wundern und sich freuen…
…gleichzeitig. Da freuen wir uns über niedrige Benzinpreise und überlegen schon, ob wir nicht doch noch mal schnell in die Berge sollen. Jetzt, wo das Benzin so rund 35 Cent weniger kostet. Also vielleicht doch schnell in die Berge, wandern natürlich, denn mit Skifahren geht ja sowieso nichts (na ja, außer beschneit und hoch droben) und weil halt das Wetter so super ist und der Föhn und die Fernsicht und der blaue Himmel. Nein, mit Klimawandel hat das natürlich nichts zu tun, wenn man am dritten Advent im Pullover auf der Terrasse sitzt und die Hecke blüht. Wundern aber darf man sich dann schon.
Die Gompa von…
…Urschalling – ein kleines Lesestück aus der CD „Ferne Nähe Heimat“.
Buddhistisches Gedankengut an einer kleinen Kapelle im Chiemgau. Jetzt, wo uns doch alles Fremde noch fremder erscheint und wir so plötzlich traditionsbewusst und doch verunsichert an dem festhalten wollen, was anscheinend Heimat ist, und in Tagen, in denen wir mehr Energie verschwenden, um uns abzugrenzen statt andere zu integrieren, mögen derartige Gedankensprünge vielleicht zu etwas Nachdenklichkeit verhelfen. Deswegen gibt´s heut mal für „lau was auf die Ohren“.
Klicken und lauschen!
und wer die CD (€15,79.- inkl. Versand) bestellen mag: www.editionsummit.de/Seite8.html oder mail an: info@heimattrekking.de
Isfahan und die Brücke der…
…wehmütigen Lieder. Dreiunddreißig Bogen überspannen den Fluss und in der Trockenzeit, wenn das Wasser zu kostbar ist, um durch die Stadt zu sprudeln und seinen eigenen Lauf zu nehmen, treffen sich unter der Brücke die Menschen der Stadt, um wehmütige Lieder zu singen. Eigentlich nichts besonderes, denkt man, aber da vieles hier in der Öffentlichkeit nicht stattfinden kann, ist es dann doch besonders. Vor allem, wenn einen alten Mann so junge Mädchen voller Inbrunst begleiten.
Bei uns ist…
…es zugegebener Maßen an heiligen Orten manchmal ähnlich. Hier im Iran, in der Grabmoschee des Ayatollah Chomeni, sind die Frauen eindeutig in der Überzahl. Die Beweggründe dürften ähnlich sein wie bei uns. Ein gravierender Unterschied mag jedoch sein, dass die iranischen Männer nicht wie bei uns im Wirtshaus sitzen. Unser Besuch an diesem zentralen Ort war überraschend entspannt. Immerhin war es wieder einmal Freitag und noch dazu kurz nach der Hauptgebetszeit. Da waren wir zunächst etwas zögerlich. Aber wie schon öfter in diesen Tagen war der Besuch der Moschee kein Thema. Ganz im Gegenteil. Und inzwischen waren wir ja die positiven Überraschungen im Iran gewohnt und hatten damit keine Probleme. Überhaupt bleibt für den Iran nur einFazit:
Ich komme wieder! Und zwar schon bald, nämlich im April zur Rosenblüte, nach Isfahan an den Meidan und zur Brücke der wehmütigen Lieder und…und…und…
Die Skisaison ist…
Stauberichte machen in…
…Teheran wenig Sinn, denn wenn in einer 10 Millionenstadt alleine jeden Tag 2 Millionen pendeln und dies vor allem mit dem Auto und sowieso alle mit dem Auto unterwegs sind, dann helfen auch die vielspurigen Highways nichts. Von oben, vom himmelhohen neuen Fernsehturm, sieht das alles beim Sonnenuntergang ganz romantisch aus. Den Rückweg steht man dann wieder im Stau. Man ist eben mitten drinn in Teheran…

Der zehnte Tag fast…
…in Folge: Salat und Reis und Kebab. Ich kann wohl inzwischen dem deutsch-iranischen Kebabbund beitreten, denn die Aufnahmeprüfung habe ich definitiv bestanden. An der Kulinarik müssen wir wohl noch etwas arbeiten…

Alkoholfreies Bier mit Pfirsich- oder Zitronengeschmack, Wasser und Fladenbrot mit der Geschmacksrichtung Corn-Flakes-Packung verzeichnen verstärkten Zulauf.

Bei einem anderen Thema geht es inzwischen gut voran, der Generationen übergreifende Gebrauch von Smartphones kann als geglückt bezeichnet werden. Auch im Iran, wie man sieht.

Mardooni Khachikian…
…besitzt einen wunderbaren kleinen Zufluchtsort. Nach Tagen des Tees ist es eine Wonne, ins armenische Viertel von Isfahan zu kommen und nahe der Kathedrale im Ani-Coffe-Center einen wirklich phantastischen Espresso zu schlürfen. Merci Mardooni für diesen erfreulichen Aufputscher!

Und wer meint, das sei nicht „native“ genug, kann ja immer noch in die Teestube gehen. Hat auch was…





