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Siddharta – eine Liebeserklärung…
…unterwegs in Nepal und Nordindien auf den Spuren des historischen Buddha.
Vom 6.-22.2.2016 – eine etwas andere Reise mit Joachim Chwaszcza, die eben nicht von der Stange ist, sondern mit viel Liebe und Mühe vorbereitet. Geburt, Leben und Wirken, Tod – die Stationen dieser reise führen nicht nur durch das Leben des historischen Buddha, sondern sind ebenso eine Spurensuche in einem wenig bekannten Indien. Abseits der Trampelpfade – Reisen, einmal nicht von der Stange.
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Games of thrones made in…
… Sardinien, möchte man fast meinen. Im finstersten Dunkel das verwunsche Schloss auf einem Felsen im Meer. Dabei ist es „nur“ die Ortschaft Tortoli/Arbatax an der Ostküste. Sonst bekannt für nette rote Strände, im übelsten Mittelmeertief jedoch verwandelt sich der Badeort in ein geheimnisvolles Menetekel. Und genau an diesen zwei Tagen, an denen ich durch das zyklonhafte Mittelmeertief im regentriefenden Sardinien getingelt bin, hatte ich ein Cabrio. Hat halt nicht sollen sein…
„Da Summa is…
…umma.“ Fast, denn jetzt sind es nur noch wenige Tage, die bleiben. Das Wasser wird frischer, die Bewohner der Isola San Pietro holen abends schon ihre Jacken raus, es geht spürbar gen Herbst. Für uns, die wir jenseits des Alpenhauptkamms leben, sind das immer noch paradiesische Temperaturen und zwei Stunden am Strand genügen noch für einen leichten Sonnenbrand. Die Bar am Strand macht bald dicht, dann ist wirklich Schluss. Und ich? Mir bleibt der Spätsommerblues, „da Summa is umma!“
Szenenwechsel Sardinien live…
…da braut sich was zusammen. Und tatsächlich dauert es nur wenige Minuten und der Himmel ist tiefschwarz, es donnert und regnet. Perfekt cür die Überfahrt auf die Isola San Pietro, die Insel vor der Insel. Hier gehen die Uhren tatsächlich noch einmal anders, noch ruhiger als auf Sardinien und so entspannt sich de Tag von selbst, trotz dem dunklen Himmel. Dem Himmel sei dank, der kleine Aufkleber auf de uralten Fähre hat wohl seinen Dienst bestens erfüllt.
Und am nächsten Morgen sieht sowieso alles anders aus…
Es ist ein Abend voller Mythos…
…und Zauber, wenn man noch einmal zurückkehrt zum Mahabodhi Tempel. Pilger aus allen Erdteilen dieser Welt finden sich hier ein, um in Meditation und Versenkung an die Erleuchtung Siddhartas zu gedenken. Einfach schön, abends noch einmal an diesen Ort in diese Stimmung zu kommen. Leise klingen Gesänge burmesischer Pilger, das tiefe Murmeln tibetischer Mönche, die Mantras südindischer Buddhisten. Und über allem schwebt der erste warme Abendwind, der den Subkontinent langsam vorbereitet auf die kommenden heißen Tag. Schon in wenigen Wochen wird es so heiß sein, dass Bodhgaya nur schwerlich zu besuchen ist.
Der Blick auf die Berge…
…verstellt mitunter den Blick auf das Gesamte. In diesem Fall aber, aus respektvoller Distanz und hoch über dem Kathmandutal, kann man das Gesamte bestens genießen. Zeit, Ruhe, Muße und das Wissen, gut geführt zu sein, lässt einen diese Momente besonders genießen. Die imposante Reihe des Himalayahauptkamm, schneebedeckt und bei klarer Sicht im Februar. Von links nach rechts, an guten Tagen von Annapurna bis Langtang.Es ist ein unvergessliches Panorama, das in diesem Fall nicht den Blick verstellt, sondern ihn für die Schönheit Nepals und seine Berge weitet. Tanjabhat – Dankeschön Nepal!
Eine morgendliche Bootsfahrt auf…
Es dürfte wenige Orte in der Welt…
…geben wie den Mahabodhitempel in Bodhgaya. Der Ort, an dem Buddha unter einem Bodhi-Baum die Erleuchtung erlangte, ist ein Pilgerort ganz besonderer Natur und Ausstrahlung. Die Ruhe und Würde, die magische Aura des Platzes und das leise Klingen der Mantras . Intensiver, dichter und eben doch viel mehr als in allen tibetischen Klöstern oder buddhistischen Tempeln in Südostasien ist hier der Geist und die Seele Buddhas spürbar. Ein Ort, der letztendlich den Menschen und ihrer Würde und ihrem Mitgefühle gewidmet ist, nicht einer auf sich selbst blickenden Religion, wie das bei so vielen Pilgerorten ja oft der Fall ist. Ein Platz für Menschen, die sich entschieden haben, einen Weg der Sympathie zu gehen. In unseren geplagten Zeiten durchaus eine schätzenswerte Entscheidung. Und Bodhgaya? Vielleicht ein ruhiger Moment des Innehaltens…








