Männer die in den Himmel starren

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…sollten eine Brille aufsetzen und vielleicht doch eine warme Jacke mit dabei haben. Das musste heute sein, denn die Sofi 2015 war eine kalte Sofi. Fast gruselig, wie es dann plötzlich grauer wurde und kälter und plötzlich so still. Dabei war doch die Sonne nicht einmal ganz verdeckt. So ein bisserl eine Ahnung konnte man bekommen, was wäre wenn. Aber wir haben ja eine Erderwärmung, da kann ja von uns aus immer Sonnenfinsternis sein. Und von wegen Stromausfall und sonst was. Alles billige Panikmache, werden jetzt die ganzen Siebengscheiden sagen. Was soll´s? Ich war ganz allein auf einem kleinen Hügel nahe dem Heiligen Berg und hab die Brille vor die Linse gehalten und dieses schöne Prismenbild dafür bekommen.

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Die GEO Saison-Goldene Palme ist…

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…der Oscar unter den Reisepreisen und wird jedes Jahr auf der ITB verliehen. Gewinnt man solch eine Goldene Palme ist es schön und ein bisserl ruhmreich, aber auch noch einmal ein Rückblick auf erlebnisreiche Tage vor Ort, als man diese Tour ausgekundschaftet hat. Dank also an alle, die mit dabei waren, vor Ort und im Team. Die „Themenreise: Mit den Augen der Brüder…“ greift die aktuelle Schlagintweitausstellung ab 17. März im Alpinen Museum auf und führt den künstlerischen Blick der Brüder auf die Landschaft in die Zeit des modernen Reisens. Das empfand auch die Jury und lobte diese Tour als eine ausgesprochen moderne Form der klassischen Studienreise. Und wenn man sich das alles so ausgedacht hat und vorbereitet und aufbereitet, dann darf man sich dann doch ein bisserl freuen und auch ein bisserl stolz sein. Ausnahmsweise …
www.davsc.de/insch
http://www.geo.de/GEO/reisen/preisverleihung-goldene-palme-2015-die-preisgekroenten-reisen-79998.html
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Tourism watch – Kinderhandel in Nepal…

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…“The Paradox of Orphanage Volunteering: Combating Child Trafficking through Ethical Voluntourism” Die amerikanische Nichtregierungsorganisation “Next Generation Nepal” (NGN) zeigt in ihrem Bericht „The Paradox of Orphanage Volunteering“, wie Freiwilligeneinsätze in Waisenhäusern in Nepal zu problematischen Entwicklungen geführt haben. Der Bericht weist darauf hin, dass in Waisenhäusern in Nepal über 15.000 Kinder leben, von denen mindestens zwei Drittel eigentlich gar keine Waisen sind…

Abwarten und…

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… Tee trinken, das ist momentan einfach die Devise und „follow the guide“ wird bald wieder aktiver. Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen.

1957 kompakt…

_DSC8203…so könnte man diese Bild vielleicht nennen. Eine nette Überraschung auf dem Paulustrail in der Türkei – eine 57er BMW in Bestzustand. Da musste ich mich doch gleich draufsetzen. Und weils so nett war, klimperte hinten der eigentliche Besitzer auf seiner Langhalslaute(? keine Ahnung, ob das Ding so heißt) ein bisserl Easy Rider auf türkisch. Geht doch, denke ich mir heute mal wiedre. Und dann wird mir schlecht, wenn ich an Dresden und das „Volk“ von Pegida denke…

Der Weg des Apostels…

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… Paulus ist ein schöner Aufhänger, der Perlenkette der antiken Städte nördlich von Antalya bis Yalvaz, dem antiken Antiochia in Pisidien zu folgen. Ob der Apostel Paulus wirklich den von Kate Clow beschriebenen Weg gewandert ist und dabei den Ergedir-See überquert hat, wage ich zu bezweifeln. Damals gab es noch keine so großen Stauseen. Trotzdem, macht nichts – es ist eine fantastische Tour. Und wer einmal eintauchen will in die Wanderwelt des Taurusgebirges  kann sich ja in den Beitrag im PANORAMA 1/15 einlesen. Viel Spaß und hier der download:

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Einfach nur um zu zeigen, dass…

Abdullah
… es auch andere Menschen islamischen Glaubens gibt, als dies uns jenes „Volk“ von Pegida glauben machen möchte. Das ist nicht mein „Volk“ und ich distanziere mich von diesen widerlichen Umtrieben. Mein Freund Abdullah lebte im Wadi Bin Hamad in Jordanien und war einer der nettesten und freundlichsten und herzlichsten Menschen, die ich jemals in arabischen Ländern getroffen habe. Seine kleine Oase war ein Paradies und ich war mehrmals bei ihm zu Besuch und jedesmal war es ein großes Erlebnis der Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Abdullah ist letztes Jahr leider verstorben – noch einmal hier explizit: Shukran Abdullah für deine Freundschaft!

Verwirrte Natur oder…

Gänseblum…ist es einfach nur Vorwitz, der diese Gesellen dazu bringt, jetzt schon, am 13. Januar, die Gänseblümchenköpfe aus dem Gras zu strecken. Dazu waren es am Samstag 20 Grad, heute nur schlappe 14. Fast sucht man den See ab, ob nicht doch schon irgendwelche Irren durchs Wasser kraulen. Die Kitesurfer sind an diesen warme Föhntagen sowieso schon unterwegs. Der Winter ist eigentlich eine neue, fünfte Jahreszeit. irgendetwas zwischen Herbst und Frühling, das aber nichts mit Schnee zu tun hat.

Und plötzlich stand das Morgenland…

…vor unserer Tür, schon einen Tag nach den Demonstrationen in Dresden und anderen deutschen Städten. Aufsteigender Rauch und Gesang begleitete ihren Weg und sie formierten sich zu einer kompakten Gruppe. Die Tür war nahezu gänzlich versperrt und ein Entkommen wäre nur noch über gesonderte Fluchtwege durchs Unterholz möglich gewesen. Also gaben wir, was wir hatten, und ich erinnerte mich meiner Kenntnisse aus früheren Tagen, als ich in der Weite der Wüste im Süden Arabiens auf Spurensuche war. In Orten wie dem Jemen, um den sagenhaften Legenden dieser Schar nachzuspüren. Inshallah, es hat gewirkt, und die Fremden, besänftigt mit Gaben und Geld, zeichneten unser Haus und markierten unsere gastfreundliche Haltung mit kryptischen Zeichen. Glück gehabt, dachte ich mir, und schwor mir, weiterhin gastfreundlich zu bleiben. Morgenländisches Wohlwollen und kindliches Lachen begleitete ihren weiteren Weg. Danke liebe Sternsinger!

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