Balik ekmek finish…

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… meint der Kellner lakonisch, tieftraurig und tippt verzweifelt in sein Handy. Aus, vorbei – finish. Ihm fehlen die Worte. Das Handy ist sein Halt. Zwei Tage zuvor, am Samstag Abend waren wir noch hier, haben im Garten Fisch gegessen und Raki getrunken. Der Fischmarkt und die kleinen Kneipen an der Galatabrücke waren vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig und entsprachen nicht ganz den Vorstellungen der Ordnungsamtes, illegal waren sie sicherlich, aber eben auch besonders. Es war vor allem aber ein Ort, an dem das alte Istanbul noch lebte und die Seele der Stadt so dicht und herzlich war, wie vielleicht nirgendwo sonst. Für Istanbullar und für uns, die wir nur kurze Momente in dieser traumhaft schönen Stadt verweilen. hüzün, die Schwermut, überfällt mich, als ich drei Tage später zurückkomme. In der Nacht wurde das Gelände mit dem Bagger platt gemacht, die Buden zerstört, die kleinen Restaurants niedergewalzt. Kein Fisch, keine Fischbrötchen, keine Teestuben mehr. Wahrscheinlich wird alles jetzt ordentlicher und schöner – besser wird es sicherlich nicht. Ein Stück altes Istanbul ist verschwunden und mit ihm nicht nur ein paar Buden.
Es ist ein Stückchen Lebensgefühl, das plötzlich fehlt.

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Was bleibt sind nostalgische Bilder, die plötzlich ihren Wert gewonnen haben, denn sie holen für einen kurzen Moment dieses Gefühl zurück, an einem ganz besonderen Ort gewesen zu sein. In der blauen Stunde am Bosporus, die glitzernden Wogen, die dümpelnden Boote, die Rufe der Verkäufer, der plaudernde Strom der Menschen, der sich über den nassen Boden bewegt, der Lärm der Galatabrücke, die Musik des Wassers am Kai und der Geruch von gebratenem Fisch…

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Was bleibt ist hüzün, die Schwermut der Stadt. Diesmal hautnah erlebt.

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