Bayern bleibt katholisch…

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… zumindest im Wald und auf dem Pilgerweg von Herrsching nach Andechs, hinauf zum Heiligen Berg. In Tagen von Pegida wäre es ja noch schöner, wenn…
Nachdem immer wieder die Gebetsfahnen von Unbekannten von diesem wunderbaren Ort, der wie geschaffen wäre für ein kleines ruhiges Heiligtum, entfernt wurden, herrschte zwar wohl eine Zeitlang Ruhe auf dem Felsen, aber nicht in den Köpfen. Aber einmal besetzt vom Geist, welchem auch immer, arbeitete es wohl in diesen Köpfen so lange bis…
Und so haben christliche Manifestatoren diesen Platz übernommen, für sich definiert und zum Segen der Forstwirte ein Kreuz aufgestellt. Na ja, mag man denken, „immerhin besser als nix!“ und so würde auch der weise Buddha aus dem fernen Nepal denken, wenn er diesen felsigen Ort mit dieser seltsam schönen Geschichte besuchen würde.
Für Buddhisten ist es nicht wichtig, dass dort Gebetsfahnen hängen…
Stein

Spurensuche 2015…

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…oder warum Pegida nicht mein Volk ist! Herzlichen Dank an alle Freunde weltweit für ihre Mühen, mir ihre Heimat zu zeigen, für ihre Geduld und für ihre uneingeschränkte Gastfreundschaft. Für alle Freunde von „followtheguide“ und der Edition Summit als PDF-download. Viel Spaß mit dem Download – als Kalender oder einfach nur so zum durchklicken.
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Ein Nachmittag am Ammersee…

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ammersee_01… bei solch einem Wetter und solch einer Stimmung macht vieles wieder wett, was die anderen Tage im Nebel verschluckt und vergraut haben. Da öffnen sich im sonst kalten und grauen November noch einmal die Augen und die Seele und vor uns liegen mit dem Farbenspiel die Assoziationen an stimmungsvolle Tage. Am Meer, in der Ferne, in der Nähe – oder wie hier, einfach in der Heimat vor der Haustür. Auch nicht schlecht! Und wer in Stimmung ist, kann sich ja mal die CD „Ferne Nähe Heimat“ aus der immer noch bestehenden Edition Summit gönnen. http://www.heimattrekking.de/Seite8.html

 

Turkish Trekking Trails am Sonntag…

Chwaszcza_Tauruswinter_06… um 13 Uhr beim Alpintag Munich Mountains in der BMW-Welt. Ziemlich viele Anglizismen eigentlich für einen so bodenständigen Vortrag über die abseits gelegenen Schönheiten der Türkei. Und ganz am Schluss der 45 Minuten: Zeitgerecht eine Schneeschuhwanderung im Taurusgebirge. Also, wer Zeit und Lust hat – der Eintritt ist frei. Tschok Güzel.

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Die vergessenen Berge…

Peaks of Balkansoder die „Peaks of Balkans“ – hier zum Nachlesen in einer Version ohne Bildunterschriften. Wer das Original lesen will, der klickt auf alpenverein.de.               Hier der Artikel aus dem neuen PANORAMA 6/2014

PANORAMA_Balkan

Es war wunderbar und nachdenklich, wer mehr wissen will, der muss klicken…

 

Das alte Sardinien…

… ist eine sehr mystische und unbekannte Geschichte. Denn was wir über die Nuragher wissen, reicht über rund 7000 megalithische Steinhaufen kaum hinaus. Immerhin wäre Sardinien ein spannendes und vielschichtiges Betätigungsfeld für Archäologen, wenn, ja wenn, das Geld dafür da wäre. Und da römische Geschichte und das Mittelalter auf dem Festland näher an Rom liegen als die alten Nuragher auf der vergessenen Insel, sind die Mittel eben begrenzt. Vielleicht aber ist es auch gut so, denn dann behält die Insel ihren Charme und verwandelt sich nicht in ein megalithisches Disneyland, in dem der absolute Kitsch und Kommerz sich die Hand geben. Noch ist es eine traumhaft schöne Insel, deswegen ein Bild zur „Geschichte“ und eins um nochmal zu zeigen, wie Sardinien ist, ländlich und mit viel Genuss…imageimage

 

 

 

Besondere Begegnungen verdienen…

…auch immer eine etwas besondere Aufmerksamkeit und diese soll hier den drei Damen gezollt werden. Die Großmutter, die noch im hohen Alter so jugendlich und herzlich sich um die Gäste kümmert und die beiden Damen, die ihr bei Seite stehen. Heute Abend verspricht ein Kochkurs mit sardischer Pasta Einblicke in eine rustikale, aber sehr wohlschmeckende Kochkunst…

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Mehr Meer und mehr Strand ist fast…

Seaandsardinia…nicht ertragbar. Immerhin, wir haben den 17. Oktober und es hat noch 29 Grad und auch das Strandleben ist noch nicht abgeschlossen. Das Wasser hat sicher noch 23 Grad, der Strand ist leer und !!! die Strandbar hat noch offen!!! Also doch eine super Zeit um Sardinien und das Meer zu genießen. Abends trifft man sich „a la spiaggia“ auf ein Feierabendbier – passt. Also hab ich nachmittags eine Panoramafahrt von Cagliari gen Westen auf der Küstenstraße unternommen bis nach Calasetta, das Ende der Insel. Und dort blickt man auf eine andere Insel und es hat mich heute schon sehr gewurmt, dass die Zeit so knapp ist. Denn eine Insel vor einer Insel verspricht Ruhe und Muße. Unterwegs hab ich dann noch in einem kleinen nest angehalten, um in einer Trattoria etwas zu essen. Sardische Nudeln mit Entenragout und einem Augustiner Bier! Der Hammer, der Koch war bei Witzigmann und im Bayrischen Hof und im Katzelmacher und… und… bei allen guten Italienern in München an der Pfanne. Aber zurück zur Insel! Da ich schon zweimal auf S. Pietro war, kann ich das bestätigen. Da gehen die Uhren ganz ganz anders. Überhaupt wird mir so langsam bewusst, dass die Reisen nach Sardinien, die ich all die jahre unternommen habe, doch allesamt etwas besonderes waren. Und wer einmal etwas über Sardinien lesen will, den kleinen Kontinent, D.H. Lawrence was here und hat das Büchlein „Sea and Sardinia“ geschrieben. Passt irgendwie für den heutigen Tag.

Vielleicht ist es die beste Kneipe…

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…der Welt und wahrscheinlich kennt jeder so einen Ort, von dem er meint, hier ist es am schönsten, besten, hier fühlt man sich wohl und hier passt alles. Nachdem ich ja doch etwas in der Welt rumgekommen bin gibt es solche Orte viele. Und trotzdem, das La Lillicu in der Via Sardegna kenne ich jetzt schon seit knapp 30 Jahren. Inzwischen ist der alte Koch weg und der alte Kellner ebenfalls und ich komme um Jahrzehnte gereift wieder hierher, setze mich an den Tisch und bin einfach weg. Bella Sardegna – ein grandioser Auftakt ganz ohne Schickimicki, so wie Sardinien einfach ist: ehrlich!

Das alte Sardinien…

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… der Berge und der Hirten – na ja, ganz so alt sind meine Sardinienbücher wie dieses Autorenfoto dann doch noch nicht, aber immerhin sind es schon wieder ein paar Jahre her, seitdem ich in Cagliari und im La Lillicu war, geschweige denn in den Bergen. Deswegen freue ich mich umso mehr, wenn es morgen auf diesen kleinen, so vielseitigen Kontinent geht, um ein paar Tage lang die Gegend unsicher zu machen. Also darf man gespannt sein, was es zu erzählen gibt. Wie sagt ein altes sardisches Sprichwort: „Wer übers Meer kommt, will uns bestehlen!“ Das galt für Räuber, Römer und Piraten – nicht für mich!