… nach rund 30 Stunden geht die Sonne auf. Wie viel Bordkino verträgt der Mensch? Ich hab mir insgesamt 4 Filme auf diesem Flug genehmigt. Immerhin alle aus der Kategorie oskarprämiert. Einer war saugut, bei den andren drei hätte ich zuhause ausgeschalten. Aber – man sollte auch an den Rückflug denken und da besteht ja nochmal eine Chance. Umso stärker war die Ankunft in Sidney. Fast Vollmond über dem Hafen um 5 Uhr mrogens und aus dem Hotel im 32. Stock eine erste Impression von australischer Sonne und Sidney. Und etwas Nostalgie mit dem Blick auf die Kuppel.
…das war mal eine ziemlich coole Band mit John Lourie. Untwegs nach Oz mit mit Zwischenstopp in Dubai. In London noch am Fernseher gehangen mit Lewandowski, Götze und Co. – umringt vom Unverständnis englischer und internationaler Fussballfans, demonstriert Jürgen Klopp bestes Understatement im arabischen TV bei der Ankunft. Trotz aller Annehmlichkeiten eines gehobenen Fluges – die Seele hängt noch imLuftraum zwischen München – London -Dubai. Wie wird das wohl erst in den nächsten 20 Stunden werden?
…die wird ja wohl fürs outback reichen. Übrigens, Sonnencreme kauft man nicht nach Alter und Hochverträglich bezieht sich nicht auf eine Wesenseigenschaft des Einzucremenden. Also bald, nach einem langen Flug (+2 steht auf dem Ticket) gibt´s hier bald neue Reiseimpressionen aus Australien und Tasmanien.
Neue Blicke: Mit der NGO Salaam Balaak unterwegs in Old Delhi
So wars letztes Jahr: „
Die „Buddhareise“ 2012 als Vorbereitungstour für diese Reise war vielleicht seit langem die schönste und nachhaltigste Reise in den letzten Jahren. Irgendwie lag von Anfang an eine besondere Ruhe und Atmosphäre über unserem Weg: in Nepal das buddhistische Kathmandutal, im Terai Kapilavasthu, Lumbini. In Indien waren es die Ruhe und Ausstrahlung der Buddhaorte wie Sravasti oder Rajgir. Absolute Highlights aber waren unsere Tage in Varanasi und vor allem in Bodhgaya. „Vielleicht könnten wir noch einen Tag bleiben“ war der einhellige Wunsch und nur zu gerne hätten wir ihn verwirklicht. So bleiben sehnsuchtsvolle Erinnerungen an den Bodhibaum und die ergreifende Atmosphäre beim Einbruch der Dunkelheit am Tempel von Bodhgaya. Nepal und Indien Überland und wirklich abseits der üblichen Routen. Mit den Kindern von Salaam Baalak, einer Hilfsorganisation für Straßenkinder – gegründet von der Regisseurin Mira Nai (Salaam Bombay) waren wir in Old Delhi einmal auf einer ganz anderen Stadtbesichtigung im Pahar Ganj unterwegs.“
„Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt.“
Also spazierten wir durch den Garten und gedachten der Worte von Christiane Vulpius, die ihrem Johann schrieb, er möge doch bald von seiner Reise zurückkommen, „dass wir noch mannichmal im Garten am Hause schlampansen können“. Was für ein schönes Wort: Schlampansen!. Gesagt getan, zwei Tage später waren wir im eignen Garten. Nur mit den sommerlichen Temperaturen warb es so eine Sache.
… in dieser heute verfallenen und runtergekommen Ruine in der Leipziger Jahnallee entstand eines der berühmtesten Bilder des amerikanischen Magnum-Fotografen Robert Capa. Es zeigt den toten US-Soldaten Raymond J. Bowman, nach Capa einen der letzten gefallenen amerikanischen Soldaten in Leipzig. Robert Capa selbst nannte es „Der letzte Tote des Krieges“. Das Foto erschien am 14. Mai 1945 im Life-Magazine und ging um die ganze Welt.
…ganz so schlimm sind hier die Winterstürme nicht. Trotzdem ist es in den Galerien der Baumwollspinnerei wäremer, als druaßen durch Leipzig zu streunen. Der Schiffbruch ist eines der starken Bilder, die momentan in der Galerie Eigen+Art zu sehen sind.Frohe Ostern ud durchhalten, der Sommer kommt. Irgendwann.
… ist eigentlich ein netter alter Song von Johnny Cash und June Carter. Das wir hier oben so nah an Alaska sind, wusste ich bis dato auch nicht. Also freuen wir uns an den kleinen Dingen, etwas dass der Weiher inzwischen wieder zugefroren ist. Ich geh jetzt mal und schau wegen einem Weihnachtsbaum …
Unterwegs auf dem Alpe Adria Trail. Je länger es zurück liegt, umso besser hat es mir gefallen und umso intensiver werden die Erlebnisse – zumindest in meiner Erinnerung. Wo es mir denn am besten gefallen hat? Das kann man fast gar nicht beantworten, denn jeder Tag war – abgesehen vom schlechten Wetter – top. Millstätter Alpe, Tarvisio, Slowenien und natürlich Triest, das Wien am Meer. Mehr geht nicht. Und das ganze ist mit in der Nähe, nachhaltig und ohne Flug. Wer glaubt, es sei nur eine Bergwanderung, täuscht sich. Also, wer mehr lesen will klickt einfach mal hier auf PANORAMA online
Es dauert noch etwas – aber die Summit Guides sind am vorbereiten und planen und bald schon wird es von einer reihe ganz kompetenter Freunde ein paar superspannende und vor allem auch nachhaltig konzipierte Reisen geben. Ein Vorgeschmack gefällig: So geht´s etwa in den Iran, nach Peru, nach Ladakh im Winter, zur Buddhareise und… und… und…
Wichtig ist uns, dass wir erstklassige programme zusammenstellen, die uns am herzen liegen und die auch im Sinne der Nachhaltigkeit einen neuen Weg gehen. Wir wollen kooperieren (mit Organisationen vor Or) und kompensieren (CO2-Ausgleich) und vielleicht auch einen Modellcharakter für neue Bergreisen ausprobieren.
Also noch etwas Geduld bitte, aber wir sind drann. Nachfragen wie immer an