…bauen, dann könnte man vielleicht glauben, sie hätten so einiges auf dem Kerbholz und vielleicht wollen sie so ja Abbitte leisten für all die „Schandtaten“, die sie ihren Eltern im Laufe der Jahre „angetan“ haben. Wäre möglich, ist aber nicht so. Vielmehr ist es dann doch eher aus Freude und Freundschaft, ohne Eigennutz und eben weil sie sich alle schon so lange kennen. Und vielleicht auch, weil die Gelegenheit günstig ist und eine Kapelle das am leichtesten zu realisierende Gebäude ist, das man so bauen kann. Egal. Sie haben es getan und alle haben mitgeholfen und am Schluss nach einer doch längeren Bauphase wurde dieses Gemeinschaftswerk mit einem großen Fest eingeweiht. Für die Eltern ist es ein schönes Zeichen, dass sie doch einiges richtig gemacht haben. Und so strahlen diese am Abend der Einweihung noch stärker als das lodernde Lagerfeuer. Eine schöne Aktion, die Dank und Aufmerksamkeit verdient. Dank an die Eltern, die den Grund zur Verfügung gestellt haben, an die Nachbarn und Unterstützer in Material und Tat, an die Baububen und Baumädchen und an alle, die von Anfang an irgendwie dabei waren. Und dieser Anfang liegt schon mehr als 25 Jahre zurück, denn so alt sind die Buben/Mädchen inzwischen. Und wer weiß, vielleicht weist ja in ein paar Jahren einmal ein Architekturführer auf dieses Erstlingswerk im Landkreis Wasserburg hin…