…nicht ertragbar. Immerhin, wir haben den 17. Oktober und es hat noch 29 Grad und auch das Strandleben ist noch nicht abgeschlossen. Das Wasser hat sicher noch 23 Grad, der Strand ist leer und !!! die Strandbar hat noch offen!!! Also doch eine super Zeit um Sardinien und das Meer zu genießen. Abends trifft man sich „a la spiaggia“ auf ein Feierabendbier – passt. Also hab ich nachmittags eine Panoramafahrt von Cagliari gen Westen auf der Küstenstraße unternommen bis nach Calasetta, das Ende der Insel. Und dort blickt man auf eine andere Insel und es hat mich heute schon sehr gewurmt, dass die Zeit so knapp ist. Denn eine Insel vor einer Insel verspricht Ruhe und Muße. Unterwegs hab ich dann noch in einem kleinen nest angehalten, um in einer Trattoria etwas zu essen. Sardische Nudeln mit Entenragout und einem Augustiner Bier! Der Hammer, der Koch war bei Witzigmann und im Bayrischen Hof und im Katzelmacher und… und… bei allen guten Italienern in München an der Pfanne. Aber zurück zur Insel! Da ich schon zweimal auf S. Pietro war, kann ich das bestätigen. Da gehen die Uhren ganz ganz anders. Überhaupt wird mir so langsam bewusst, dass die Reisen nach Sardinien, die ich all die jahre unternommen habe, doch allesamt etwas besonderes waren. Und wer einmal etwas über Sardinien lesen will, den kleinen Kontinent, D.H. Lawrence was here und hat das Büchlein „Sea and Sardinia“ geschrieben. Passt irgendwie für den heutigen Tag.