12.12. Salaam Baalak…

Ikbal und Shivram erzählen

… ist eine NGO in Delhi, gegründet 1988 von der Regisseurin Mira Nair mit dem Gewinn des Films „Salaam Bombay“ , die sich um Kinder rund um die New Delhi Railway Station und im Panjar Ghar kümmert. www.salaambaalaktrust.com Der Vormittag gehörte der ganz andren Stadtführung mit Salaam Baalak und dem Kontakt mit den Buben im Kinderhaus. Ähnlich wie auch bei unsrem Besuch bei den Ofenmachern sind es gerade diese intensiveren Begegnungen und Kontakte, die unsre Reise vielleicht auch in ein andres Licht rücken. Ikbal  und Shivram haben uns jedenfalls mehr als eindrucksvoll gezeigt, wie das Leben für diese Kinder aussieht. Für mich ist Salaam Baalak mehr ein absolutes Topprojekt, denn hier wird in wenigen Stunden soviel klar und deutlich, wie vielleicht bei manch andrer Reise erst nach Wochen und Monaten.

Nun zurück zu unsrem Buddhaweg – der war von Rajgir bis Patna und Delhi mehr als befremdlich. Die Region um Patna zeigte uns, dass Indien an vielen Orten noch weit weit entfernt ist vom Schwellenland und das auch hier Umweltverschmutzung und Armut eine bittere Partnerschaft eingehen. Dass wir wegen Smognebel stundenlang dichtgedrängt am Flughafen von Patna unsrem Flug entgegenwarten mussten, ist nur eine kleine Nebensächlichkeit. Uns allen, denke ich, wurde an diesem Tag mehr als klar, dass wir auf der begnadeten Seite des Planeten leben.

Treppenaufgang im Kinderhaus

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