…zum Lagerfeuer. Nach dem heutigen Messetag in Sydney geht´s jetz raus ins Outback. Dutzende Gespräche über Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstein. Natürlich, für uns ist erst einmal bei einem Flug nach Australien unsere gesamte CO2-Bilanz auf mehrere Generationen hin verbraucht. Aber das ist nur eine Seite der Medaillie und die Kompensation der letzte Schritt in einem längeren Verständnis von Nachhaltigkeit. Die Lösung „nicht mehr zu Reisen und nur in der Nähe zu verweilen“ ist ein zu kurz gefasster Gedanke und erinnert an die hochbewegte Zeit des langweiligen Biedermeier. Ich, mir, meiner, mich – das ist dann doch ein bißchen zu wenig. Und ehrlich gesagt denke ich, dass uns bei diesem Thema andere Länder etwas vorraus haben. Aber wir sagen auch, das Glas ist halb leer. Hier ist es halbvoll. Und auf die Frage, wie man geschlafen hat, sagt man einfach „great“ – muss ja nicht jeder gleich wissen, wie oft man den Vollmond angeblinzelt hat. Und bei us, was würde man von sich geben? Die Klimaanlage war …, das Bett war…, die Decke war… und überhaupt, doch, doch, ging schon, eigentlich wars ok. Ja so sind wir eben, ein bisserl open mind täte uns ganz gut. Für mich, mit mir und wegen mir. Deswegen hab ich jetz auch Zeit zum Nachdenken am Lagerfeuer…