..zufällig ein Wal an diesem Wahnsinnsstrand vorbeischwimmen sollte, würde ich sofort unter Protest „wegen übermäßger Ungleicheit an landschaftlichen Schönheiten“ das Land verlassen. „too much“ – anders kann man es wohl kaum beschreiben, was hier in Tasmanien so geboten wird. Heute geht es entlang der Bay of Fires zur gleichnamigen Lodge und außer entlang am Strand und etwas auf und ab in den Dünen und unendlich lange Blicke über einen astreinen, weißen Strand ist nicht viel mehr zu tun als zu Staunen. Als ob das nicht genügen würde. Trotzdem, nach der Ankunft in der Superlodge, erlaube ich mir nochmal einen Spaziergang durch die Dünen und treffe auf diesen mehr als friedlich gesinnten Beobachter…
… der mir bei meinen fotografischen Arbeiten interessiert zusieht, ob alles mit rechten Dingen vor sich geht. Ich wandre noch etwas rum, fotografiere und treffe auf die beiden älteren Herren, die mir in extrem nasalen Ton und ohne die Lippen zu bewegen zu erklären versuchen, welche Art von Fisch sie fangen. Ich nehme mal an, „blksämn“ soll black salmon bedeuten. Ok – nach gut zehn Tagen hab ich den Slang immer noch nicht drauf. Aber hier in Tassie klingt alles noch etwas relaxter. Wenn jetzt noch ein Wal vorbeiziehen würde…