… wie dieser alte Mann in Kula im Herzen Anatoliens den Koran liest. Es sind literarische Formulierungen, die uns fesseln und (W)orte, die unsere Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Manche Stellen lesen wir zwei, drei Mal, bis wir sie verstehen und manche Passagen erobern unser Herz sofort. Keine Hast und kein Dämmerschlaf, der die Lektüre oder die Reise verzerrt und auch keine ablenkende Störung. Nicht alles erschließt sich sofort, aber man spürt die Bereitschaft, sich einzulassen. Vielleicht ist es die richtige Art des Reisens – slow reading, slow travel…