Es ist ein Abend voller Mythos…

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…und Zauber, wenn man noch einmal zurückkehrt zum Mahabodhi Tempel. Pilger aus allen Erdteilen dieser Welt finden sich hier ein, um in Meditation und Versenkung an die Erleuchtung Siddhartas zu gedenken. Einfach schön, abends noch einmal an diesen Ort in diese Stimmung zu kommen. Leise klingen Gesänge burmesischer Pilger, das tiefe Murmeln tibetischer Mönche, die Mantras südindischer Buddhisten. Und über allem schwebt der erste warme Abendwind, der den Subkontinent langsam vorbereitet auf die kommenden heißen Tag. Schon in wenigen Wochen wird es so heiß sein, dass Bodhgaya nur schwerlich zu besuchen ist.

Der Blick auf die Berge…

8000erblick_small…verstellt mitunter den Blick auf das Gesamte. In diesem Fall aber, aus respektvoller Distanz und hoch über dem Kathmandutal, kann man das Gesamte bestens genießen. Zeit, Ruhe, Muße und das Wissen, gut geführt zu sein, lässt einen diese Momente besonders genießen. Die imposante Reihe des Himalayahauptkamm, schneebedeckt und bei klarer Sicht im Februar. Von links nach rechts, an guten Tagen von Annapurna bis Langtang.Es ist ein unvergessliches Panorama, das in diesem Fall nicht den Blick verstellt, sondern ihn für die Schönheit Nepals und seine Berge weitet. Tanjabhat – Dankeschön Nepal!

Eine morgendliche Bootsfahrt auf…

Varanasi_small… dem Ganges, um mit würdigem Abstand den Zeremonien zu folgen. Der Tod wird in der hinduistischen Religion oft als Schlaf vor der Wiedergeburt betrachtet und Yama, der Totengott, hat in Varanasi keine Macht. Shiva leitet in Varanasi die Seelen zur „moksha”, zur Erlösung und zum Verlöschen

Es dürfte wenige Orte in der Welt…

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…geben wie den Mahabodhitempel in Bodhgaya. Der Ort, an dem  Buddha unter einem Bodhi-Baum die Erleuchtung erlangte, ist ein Pilgerort ganz besonderer Natur und Ausstrahlung. Die Ruhe und Würde, die magische Aura des Platzes und das leise Klingen der Mantras . Intensiver, dichter und eben doch viel mehr als in allen tibetischen Klöstern oder buddhistischen Tempeln in Südostasien ist hier der Geist und die Seele Buddhas spürbar. Ein Ort, der letztendlich den Menschen und ihrer Würde und ihrem Mitgefühle gewidmet ist, nicht einer auf sich selbst blickenden Religion, wie das bei so vielen Pilgerorten ja oft der Fall ist. Ein Platz für Menschen, die sich entschieden haben, einen Weg der Sympathie zu gehen. In unseren geplagten Zeiten durchaus eine schätzenswerte Entscheidung. Und Bodhgaya? Vielleicht ein ruhiger Moment des Innehaltens…

Istanbul – vor ein paar Wochen war…

Ubahn
…es noch überhaupt kein Thema, mit der U-Bahn zu fahren, sich in die Trambahn zu drängen, zum Taksinplatz zu gehen und Istanbul mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Eigentlich die schönste Art, durch diese wunderbare Stadt zu reisen. Seit ein paar Tagen ist das anders, die Politik hat zugeschlagen, vor allem die traurige Wende zurück in finstre Tage. Wessen Verdienst diese Wende ist, kann man in der Zeitung lesen. Die Hinweise des Auswärtigen Amtes jedoch sollte man durchaus ernst nehmen. Es zeigt wieder einmal, welch Trauerspiel die Politik mit sich bringt. Dann hoffen wir einmal, dass die Vernunft die Oberhand behält, aber die Erfahrung und das „Profil“ der verantwortlichen Akteure lässt anderes vermuten. Inshallah…
 http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
tram

Eine geschenkte Stunde allein…

… in Venedigs Lagune ist etwas ganz besonderes. Ein Moment, den man so schnell nicht vergisst. Eigentlich wollte ich mir ja den armenischen Pavillon ansehen. Die Linie 20 ist ein kleines, schunkeliges Boot und wir sind insgesamt nur zu dritt, die an Bord gehen. Zwei junge Mädel steigen in San Servolo aus, ich allein auf San Lazarro degli Armeni. Eine private Klosterinsel, der Blick in den Innenhof wurde mir gestattet, die Ausstellung bleibt geschlossen. Macht nichts, denn der Blick auf die Lagune und auf Venedig ist grandios und macht ruhig und besinnlich. Wie weit weg sind da die Massen, die sich durch die engen Gassen drücken. Ein Traum und eine meditative Zeitreise…San_Lazzaro

Ob auf den Kopf gestellt…

…heute immer noch eine neue Sicht der Dinge ist. Vielleicht schon. Sich die Mühe zu machen, Dinge anders zu sehen und anders darzustellen ist eine Kunst. In diesem Sinne können wir dann doch lernen, wenn wir uns anscheinend verdrehte zu Gemüte führen. So wie hier auf der Biennale. Ein schöner Abschluss für eine lange Tour!
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München – Venezia…

… die Etappen sind überschaubar, man kann sich durchaus Zeit lassen und es gibt immer wieder viel zu sehen. Die alte Bahntrasse lässt sich wunderbar runterrollen und so bleibt genügend Zeit, den späten Nachmittag auch einmal etwas geruhsamer angehen zu lassen. Es ist eine Biketour, die einen nicht aufreibt und ein Berggenuss, de einen nicht verschlingt, passt also und macht Spass…

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München – Venedig…

… entspannter und spannender als gedacht. Starke Impressionen am Wegesrand entlang der Isar, am Achensee, in den Dolomiten. Eine gute Kombination aus sportlichem Anspruch und der Option, faszinierende Landschaften im „vorbeifahren“ wirklich zu genießen. Mir gefällt‘ s und ich bin gespannt auf Belluno und das Piave-Tal…#muenchenvenezia

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