…unmöglich, etwas ins Netz zu stellen. Nicht weil es aus Kerman nichts zu erzählen gäbe. Das Sufigrab in Marhan, der nette Prinzengarten, der Basar in Kerman und die kleine Moschee, versteckt und nur mit einem Gebetsrausm…
Heute ist es das Internet, das in der Wüstenstadt mittelalterliche Verhältnisse schafft. Deswegen“nur“ der Text und falls es sich hochladen lässt, ein kleines Bild vom Buchdeckel in der Sufimoschee Nemathollah Vali in Marhan.
Ein langer Tag mit…
… mit 600 Kilometern, mit zwei Salzseen, Orten, an denen man nicht bleiben will, und einem immer wieder von neuem aufgehenden Mond. Auch wenn der Weg in die Wüstenstadt Kerman lang und anstrengend war, vor allem für den Fahrer, der eine von der Polizei vorgeschriebene Zeit einhalten muss, ist es ein toller Tag. Wie weit und groß das Land ist und wie unterschiedlich die einzelnen Regionen, das sieht man eigentlich nur, wenn man durchfährt. Und nach dem tollen Abend in Shiraz gestern ist auch die Seele im Reinen und kann die Landschaft genießen. Ein kleines Nickerchen zwischendurch muss ja nicht schaden…
Bei Vollmond zur Gebetszeit…
…im heiligen Schrein – das hätte ich nicht erwartet. Da bin ich von anderen Ländern und anderen Moscheen schon anderes gewohnt. Kein Thema, das wir die Moschee besuchen dürfen, ja, auch Fotos dürfen wir machen. Eben nur nicht direkt am Schrein…“Es freut uns sehr, dass Sie uns besuchen…“ Schöner kann ein letzer Abend in Shiraz eigentlich nicht enden!
Persepolis ohne Worte…
Müde, aber nicht…
… fremd fühlen wir uns am ersten Tag in Shiraz. Noch hängt der Nachtflug in den Knochen und der ruhige und beschauliche Alltag der Zweimillionenstadt zeigt uns, dass in manchem deutschen 10.000 Seelennest eine höhere Schlagzahl ist als hier. Also tut es uns gut, hier geruhsam und ohne große Touristenströme durch den Bazar zu bummeln oder die tollen Kacheln der Vakil-Moschee zu bewundern. Und was den Kontakt zu den Menschen in Shiraz betrifft, dürfen wir nicht klagen. Die iranische Willkommenskultur steht unsrer in nichts nach. Einen so freundlichen und herzlichen ersten Tag hätte ich nicht zu träumen gewagt…
Los gehts zu neuen Zielen…
… bin schon sehr gespannt auf den Iran und seine Menschen, gerade jetzt, wo uns das Fremde und der gesamte islamische Raum scheinbar so fremd erscheinen soll. Fremd ist der Fremde nur in der Fremde, sagt Karl Valentin, und ich habe nicht vor, dass ich dort fremdeln werde. Wenns das wörlwäidwäb zulässt, lasse ich euch mitreisen. Also inshallah!
Siddharta – eine Liebeserklärung…
…unterwegs in Nepal und Nordindien auf den Spuren des historischen Buddha.
Vom 6.-22.2.2016 – eine etwas andere Reise mit Joachim Chwaszcza, die eben nicht von der Stange ist, sondern mit viel Liebe und Mühe vorbereitet. Geburt, Leben und Wirken, Tod – die Stationen dieser reise führen nicht nur durch das Leben des historischen Buddha, sondern sind ebenso eine Spurensuche in einem wenig bekannten Indien. Abseits der Trampelpfade – Reisen, einmal nicht von der Stange.
…mehr Informationen hier
Games of thrones made in…
… Sardinien, möchte man fast meinen. Im finstersten Dunkel das verwunsche Schloss auf einem Felsen im Meer. Dabei ist es „nur“ die Ortschaft Tortoli/Arbatax an der Ostküste. Sonst bekannt für nette rote Strände, im übelsten Mittelmeertief jedoch verwandelt sich der Badeort in ein geheimnisvolles Menetekel. Und genau an diesen zwei Tagen, an denen ich durch das zyklonhafte Mittelmeertief im regentriefenden Sardinien getingelt bin, hatte ich ein Cabrio. Hat halt nicht sollen sein…
„Da Summa is…
…umma.“ Fast, denn jetzt sind es nur noch wenige Tage, die bleiben. Das Wasser wird frischer, die Bewohner der Isola San Pietro holen abends schon ihre Jacken raus, es geht spürbar gen Herbst. Für uns, die wir jenseits des Alpenhauptkamms leben, sind das immer noch paradiesische Temperaturen und zwei Stunden am Strand genügen noch für einen leichten Sonnenbrand. Die Bar am Strand macht bald dicht, dann ist wirklich Schluss. Und ich? Mir bleibt der Spätsommerblues, „da Summa is umma!“
Szenenwechsel Sardinien live…
…da braut sich was zusammen. Und tatsächlich dauert es nur wenige Minuten und der Himmel ist tiefschwarz, es donnert und regnet. Perfekt cür die Überfahrt auf die Isola San Pietro, die Insel vor der Insel. Hier gehen die Uhren tatsächlich noch einmal anders, noch ruhiger als auf Sardinien und so entspannt sich de Tag von selbst, trotz dem dunklen Himmel. Dem Himmel sei dank, der kleine Aufkleber auf de uralten Fähre hat wohl seinen Dienst bestens erfüllt.
Und am nächsten Morgen sieht sowieso alles anders aus…







