Bei uns ist…
…es zugegebener Maßen an heiligen Orten manchmal ähnlich. Hier im Iran, in der Grabmoschee des Ayatollah Chomeni, sind die Frauen eindeutig in der Überzahl. Die Beweggründe dürften ähnlich sein wie bei uns. Ein gravierender Unterschied mag jedoch sein, dass die iranischen Männer nicht wie bei uns im Wirtshaus sitzen. Unser Besuch an diesem zentralen Ort war überraschend entspannt. Immerhin war es wieder einmal Freitag und noch dazu kurz nach der Hauptgebetszeit. Da waren wir zunächst etwas zögerlich. Aber wie schon öfter in diesen Tagen war der Besuch der Moschee kein Thema. Ganz im Gegenteil. Und inzwischen waren wir ja die positiven Überraschungen im Iran gewohnt und hatten damit keine Probleme. Überhaupt bleibt für den Iran nur einFazit:
Ich komme wieder! Und zwar schon bald, nämlich im April zur Rosenblüte, nach Isfahan an den Meidan und zur Brücke der wehmütigen Lieder und…und…und…
Die Skisaison ist…
Stauberichte machen in…
…Teheran wenig Sinn, denn wenn in einer 10 Millionenstadt alleine jeden Tag 2 Millionen pendeln und dies vor allem mit dem Auto und sowieso alle mit dem Auto unterwegs sind, dann helfen auch die vielspurigen Highways nichts. Von oben, vom himmelhohen neuen Fernsehturm, sieht das alles beim Sonnenuntergang ganz romantisch aus. Den Rückweg steht man dann wieder im Stau. Man ist eben mitten drinn in Teheran…

Der zehnte Tag fast…
…in Folge: Salat und Reis und Kebab. Ich kann wohl inzwischen dem deutsch-iranischen Kebabbund beitreten, denn die Aufnahmeprüfung habe ich definitiv bestanden. An der Kulinarik müssen wir wohl noch etwas arbeiten…

Alkoholfreies Bier mit Pfirsich- oder Zitronengeschmack, Wasser und Fladenbrot mit der Geschmacksrichtung Corn-Flakes-Packung verzeichnen verstärkten Zulauf.

Bei einem anderen Thema geht es inzwischen gut voran, der Generationen übergreifende Gebrauch von Smartphones kann als geglückt bezeichnet werden. Auch im Iran, wie man sieht.

Mardooni Khachikian…
…besitzt einen wunderbaren kleinen Zufluchtsort. Nach Tagen des Tees ist es eine Wonne, ins armenische Viertel von Isfahan zu kommen und nahe der Kathedrale im Ani-Coffe-Center einen wirklich phantastischen Espresso zu schlürfen. Merci Mardooni für diesen erfreulichen Aufputscher!

Und wer meint, das sei nicht „native“ genug, kann ja immer noch in die Teestube gehen. Hat auch was…

In der alten Tradition…
Wenn das Ganze…
…zuviel wird und man es doch nicht so richtig ganz erfassen kann, weil es einfach zu mächtig oder zu groß oder gar zu schön ist, muss man sich auf die kleinen Dinge konzentrieren und sich den Details widmen. Aber wenn dann auch noch die Details so vielschichtig und kompakt sind, kann es einem an einem ersten Tag in Isfahan auch manchmal Blau vor den Augen werden…
Isfahan…
…ist die Hälfte der Welt“ (persisch اصفهان نصف جهان Esfahān nesf-e ǧahān), sagt ein persisches Sprichwort. Alle Wege führen nach Rom und in einer andren Welt vielleicht nach Isfahan. Wer diesen Platz und seine Moscheen nicht gesehen hat, der war auch nicht im Iran. Es war ein mehr als 1200 Kilometer langer Weg, fast schon ein Pilgerweg, von Shiraz entlang den Ausläufern der Wüste, bis wir hier angekommen sind. Jede Station und fast alles was wir besichtigt und erkundet haben, war jeden Zentimeter wert. Jetzt aber, so scheint es, beginnt ein neues Kapitel „Iran“.Und das es in Isfahan auch das bis dato beste Kebab gab, was angesichts der bereits hinter uns liegenden Kebabstationen gar nicht so leicht war, spricht ebenfalls für diese Stadt.Also freuen wir uns alle auf morgen, wenn wir durch die Stadt und den Bazaar streifen…






