… schwinden die Nebel nur zäh und nehmen sich das Vorrecht, uns immer wieder die Tage und die Sicht nehmen zu wollen. Deswegen lohnt es sich, auch einmal dem Nebel zu trotzen und trotz- und alledem einfach loszulaufen, denn oben, ja oben, sieht es manchmal ganz anders aus. Und dann zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite und belohnt uns für die nebulösen Mühen. Und wenn´s nicht klappt? Dann wär´s einfach ein lohnender Spaziergang, der zur körperlichen und seelischen Harmonie beiträgt. Und das alleine wäre doch genug. Deswegen rauf und über den Breitenstein und auf der Wuhrsteinalm noch eine kleine Brotzeit aus dem Kühlschrank…
… kennt man diese Stadt nur als Autobahnausfahrt auf dem Weg gen Süden oder zurück. Rovereto Nord, Rovereto Süd und dann endlich beginnt Italien. Genau, Rovereto ist die Stadt links mit dem großen Felssturz. Und für mich ist sie inzwischen ein kleines liebgewordenes Phänomen. Denn Rovereto ist kleiner und überschaubarer als Bozen, Trento oder gar Verona, dafür aber umso gemütlicher. Denn Rovereto ist auch ein ganz nettes und schönes, charmantes und angenehmes Städtchen im Trentino. Eine wunderbare kleine Altstadt mit venezianischen Häusern, ein paar schöne Bars zum Sitzen und Verweilen, gute Restaurants und ein wirklich tolles Museum – das MART. Der kleine Spiegeltrick im Bild sei verziehen. Es lohnt sich! Hier findet man eine spannende Szene italienischer Moderne. Und das hat doch schon mal was. Grund genug eigentlich, einmal von der Autobahn abzubiegen. Das es noch mit Bontadi eine einmalig gute Kafferösterei gibt und Mozart sein erstes Konzert auf italienischen Boden hier gab, macht es doch noch interessanter – oder?
…bauen, dann könnte man vielleicht glauben, sie hätten so einiges auf dem Kerbholz und vielleicht wollen sie so ja Abbitte leisten für all die „Schandtaten“, die sie ihren Eltern im Laufe der Jahre „angetan“ haben. Wäre möglich, ist aber nicht so. Vielmehr ist es dann doch eher aus Freude und Freundschaft, ohne Eigennutz und eben weil sie sich alle schon so lange kennen. Und vielleicht auch, weil die Gelegenheit günstig ist und eine Kapelle das am leichtesten zu realisierende Gebäude ist, das man so bauen kann. Egal. Sie haben es getan und alle haben mitgeholfen und am Schluss nach einer doch längeren Bauphase wurde dieses Gemeinschaftswerk mit einem großen Fest eingeweiht. Für die Eltern ist es ein schönes Zeichen, dass sie doch einiges richtig gemacht haben. Und so strahlen diese am Abend der Einweihung noch stärker als das lodernde Lagerfeuer. Eine schöne Aktion, die Dank und Aufmerksamkeit verdient. Dank an die Eltern, die den Grund zur Verfügung gestellt haben, an die Nachbarn und Unterstützer in Material und Tat, an die Baububen und Baumädchen und an alle, die von Anfang an irgendwie dabei waren. Und dieser Anfang liegt schon mehr als 25 Jahre zurück, denn so alt sind die Buben/Mädchen inzwischen. Und wer weiß, vielleicht weist ja in ein paar Jahren einmal ein Architekturführer auf dieses Erstlingswerk im Landkreis Wasserburg hin…
… oder eben einfach Geschichte. Dort wo einst das Urmeer tobte und für uns unvorstellbare Geschöpfe lebten und ebenso plötzlich verschwanden, wuchsen Korallenbänke und Sedimentriffe. Das Meer war plötzlich weg und übrig blieben Berge, die Dolomiten. Aus bestem Gestein schufen die meerverliebten Griechen ihre Säulen und sie hatten noch die stolze Kühnheit der Höhe. Wir, auf der Höhe der Menschheitsentwicklung schaffen Quader und Blöcke aus Beton. Die halten gerade einmal zehn Jahre. So ist das mit der Erinnerung. in einer Urzeit gibt es eine Urerinnerung, in einer schnellen Zeit zerbröselnde Quader. Wie fest sind da doch die Berge und wie gewagt die Säulen und wie bescheiden traurig die Quader. Aber genau das sollen sie ja sein -sagt man…
…unterwegs auf Hüttentour. Jede für sich ein kleines Juwel. Lage, Bewirtung, die Hüttenpächter. Bei soviel Herzlichkeit und Gastfreundschaft kann man auch einmal einen Tag mit schlechtem Wetter vergessen. Wie es uns auf der Fonda Savio Hütte oberhalb des Misurinasee bei den Drei Zinnen gefallen hat? Kein Thema. Und Summit-Club-Bergführer Walter Obergoiser hat´s nochmal zusammengefasst.
…und schicken diesen Rundbrief. Wer schon mal in Nepal war, kann sich vielleicht vorstellen, was ein derartiger Erdrutsch bedeutet. Für die Bewohner eine Katastrophe, für die Natur ein gewaltiger Schaden – an dieser Stelle wurde gerade ein Nepalreminder gepostet. Deswegen mitlesen, mitdenken, mitmachen!
…manchmal ist so etwas auch ganz normal. Die „Mama“ führt die Alm im Sommer und deswegen ist es Grund genug, mit ein paar Freunden hinaufzukommen und Musik zu machen. Nix Fremdenverkehrsamt oder Musikantenstadl, einfach nur so zur Gaudi…
… kann durchaus sportlich, abwechslungsreich und fein sein. Nur dass an so einem schönen Morgen dann so ein gemeines Gewitter kommt und für Land unter-Stimmung sorgt, das! Ja das! Kann einem auch woanders passieren…