… Paulus ist ein schöner Aufhänger, der Perlenkette der antiken Städte nördlich von Antalya bis Yalvaz, dem antiken Antiochia in Pisidien zu folgen. Ob der Apostel Paulus wirklich den von Kate Clow beschriebenen Weg gewandert ist und dabei den Ergedir-See überquert hat, wage ich zu bezweifeln. Damals gab es noch keine so großen Stauseen. Trotzdem, macht nichts – es ist eine fantastische Tour. Und wer einmal eintauchen will in die Wanderwelt des Taurusgebirges kann sich ja in den Beitrag im PANORAMA 1/15 einlesen. Viel Spaß und hier der download:
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Einfach nur um zu zeigen, dass…
… es auch andere Menschen islamischen Glaubens gibt, als dies uns jenes „Volk“ von Pegida glauben machen möchte. Das ist nicht mein „Volk“ und ich distanziere mich von diesen widerlichen Umtrieben. Mein Freund Abdullah lebte im Wadi Bin Hamad in Jordanien und war einer der nettesten und freundlichsten und herzlichsten Menschen, die ich jemals in arabischen Ländern getroffen habe. Seine kleine Oase war ein Paradies und ich war mehrmals bei ihm zu Besuch und jedesmal war es ein großes Erlebnis der Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Abdullah ist letztes Jahr leider verstorben – noch einmal hier explizit: Shukran Abdullah für deine Freundschaft!
Verwirrte Natur oder…
…ist es einfach nur Vorwitz, der diese Gesellen dazu bringt, jetzt schon, am 13. Januar, die Gänseblümchenköpfe aus dem Gras zu strecken. Dazu waren es am Samstag 20 Grad, heute nur schlappe 14. Fast sucht man den See ab, ob nicht doch schon irgendwelche Irren durchs Wasser kraulen. Die Kitesurfer sind an diesen warme Föhntagen sowieso schon unterwegs. Der Winter ist eigentlich eine neue, fünfte Jahreszeit. irgendetwas zwischen Herbst und Frühling, das aber nichts mit Schnee zu tun hat.
An einem traurigen Tag – je suis Charlie…
Und plötzlich stand das Morgenland…
…vor unserer Tür, schon einen Tag nach den Demonstrationen in Dresden und anderen deutschen Städten. Aufsteigender Rauch und Gesang begleitete ihren Weg und sie formierten sich zu einer kompakten Gruppe. Die Tür war nahezu gänzlich versperrt und ein Entkommen wäre nur noch über gesonderte Fluchtwege durchs Unterholz möglich gewesen. Also gaben wir, was wir hatten, und ich erinnerte mich meiner Kenntnisse aus früheren Tagen, als ich in der Weite der Wüste im Süden Arabiens auf Spurensuche war. In Orten wie dem Jemen, um den sagenhaften Legenden dieser Schar nachzuspüren. Inshallah, es hat gewirkt, und die Fremden, besänftigt mit Gaben und Geld, zeichneten unser Haus und markierten unsere gastfreundliche Haltung mit kryptischen Zeichen. Glück gehabt, dachte ich mir, und schwor mir, weiterhin gastfreundlich zu bleiben. Morgenländisches Wohlwollen und kindliches Lachen begleitete ihren weiteren Weg. Danke liebe Sternsinger!
Bayern bleibt katholisch…
… zumindest im Wald und auf dem Pilgerweg von Herrsching nach Andechs, hinauf zum Heiligen Berg. In Tagen von Pegida wäre es ja noch schöner, wenn…
Nachdem immer wieder die Gebetsfahnen von Unbekannten von diesem wunderbaren Ort, der wie geschaffen wäre für ein kleines ruhiges Heiligtum, entfernt wurden, herrschte zwar wohl eine Zeitlang Ruhe auf dem Felsen, aber nicht in den Köpfen. Aber einmal besetzt vom Geist, welchem auch immer, arbeitete es wohl in diesen Köpfen so lange bis…
Und so haben christliche Manifestatoren diesen Platz übernommen, für sich definiert und zum Segen der Forstwirte ein Kreuz aufgestellt. Na ja, mag man denken, „immerhin besser als nix!“ und so würde auch der weise Buddha aus dem fernen Nepal denken, wenn er diesen felsigen Ort mit dieser seltsam schönen Geschichte besuchen würde.
Für Buddhisten ist es nicht wichtig, dass dort Gebetsfahnen hängen…
Spurensuche 2015…
…oder warum Pegida nicht mein Volk ist! Herzlichen Dank an alle Freunde weltweit für ihre Mühen, mir ihre Heimat zu zeigen, für ihre Geduld und für ihre uneingeschränkte Gastfreundschaft. Für alle Freunde von „followtheguide“ und der Edition Summit als PDF-download. Viel Spaß mit dem Download – als Kalender oder einfach nur so zum durchklicken.
Spurensuche_2015_ftg
Ein Nachmittag am Ammersee…
Link
… bei solch einem Wetter und solch einer Stimmung macht vieles wieder wett, was die anderen Tage im Nebel verschluckt und vergraut haben. Da öffnen sich im sonst kalten und grauen November noch einmal die Augen und die Seele und vor uns liegen mit dem Farbenspiel die Assoziationen an stimmungsvolle Tage. Am Meer, in der Ferne, in der Nähe – oder wie hier, einfach in der Heimat vor der Haustür. Auch nicht schlecht! Und wer in Stimmung ist, kann sich ja mal die CD „Ferne Nähe Heimat“ aus der immer noch bestehenden Edition Summit gönnen. http://www.heimattrekking.de/Seite8.html









