Weiter geht´s…
Kommentar
…kann sich sehen lassen. Es sind zwar nicht die ganz ausgesetzten Trails, aber immerhin durchaus anstrengende udn anspruchsvolle Wanderungen die wir unternehmen. Addiert man die Hitze dazu, dürfte jeder Outdoorfreak auf seine Kosten kommen. Was einem aber beim Wandern immer wieder durch den Kopf geht – es ist heiliges Land, durch das man streift. Wie weit weg sind wir vom Verständnis und von der Intensität, mit der die Aboriginals hier unterwegs ware. Und wie traurig ist das Bild, das man in der Stadt erlebt. Da bleibt man manchmal einfach nur an der Klippe stehen und staunt und grübelt…
… wie geht es dir, ich heiße Jordie and how to drink a Stein in three sipps. Thanks a lot we had a great time and you showed me a lot of your outback. Specially the wild animals – I don´t want to talk about it, ok? – I guess this is Wallaby-free Country where we have been. Anyhow, nothing to complain and at least we saw this eagle…





… wohl für eine Bootsfahrt mit Panoramablick nicht reichen. Aber so ein Spaziergang an der Oper hätte schon etwas für sich? Mal abwarten, denn die Australier verstehen es schon ganz gut, den Tag zu genießen und vielleicht ergibt sich ja eine Möglichkeit, mal auszubrechen. Bin mal gespannt, denn für derartig positive Veränderungen im Tagesplan ist man hier offener als bei uns. Mal sehen, was der Tag so bringt.
…vielleicht doch etwas falsch. Wir stehen früh auf, früher als alle andren, arbeiten viel mehr als Griechen, Portugiesen und Spanier zusammen (behaupten zumindest manche von uns) und sind eben sparsam und fleissig. Der erste Eindruck von Australien: „Dir wird es dort nicht so gefallen. Ja, ja, die Natur, aber…“ Die Vorhersagen scheinen momentan nicht einzutreffen, eher das Gegenteil. Die ersten Begegnungen hinterlassen mich etwas verblüfft, denn hier in Sydney kommt mir der gedanke, dass wir zu Hause vielleicht etwas falsch machen. Wir grübeln und granteln, stehen zu früh auf, haben zu wenig Sonne und jammern den ganzen Tag über Preise und Wirtschaft und Kosten. Denke ich mir hier, wo alles viel teurer ist, da müssen ja die Löhne supertoll sein und ebenfalls auf dem doppelten oder mehr Niveau sein. Wer´s glaubt. Immerhin, dieses kleine Glaserl australischer Chardonnay kostet (nicht nur an der Oper) schlappe 9 $. Und da sitzen die Leute und trinken ihn unverzagt und mit viel gelächter Flaschenweise. Wahrscheinlich ist es doch eine Mentalitätsfrage und die ist, behaupten wir Nebelzonenlebewesen zumindest, abhängig von der Sonne. Deshalb und weil bei uns die Sonne nicht so knallt tun wir uns zu Hause wohl besonders schwer damit, unbefangen und froh in den Alltag zu gehen. Nach einem ersten Tag Sydney, an dem alle mehr als höfflich und freundlich waren, zumindest mir gegenüber, meinte eine Verkäuferin:“…the germans are so friendly“. Keine Ahnung, wen dieses junge Mädchen bei uns im fröhlichen Bayern in Deutschland getroffen hat…