… knapp zwanzig Kilometer von Lumbini entfernt liegt der Palast Kapilavasthu. Na ja, vom Palast, in dem Buddha 29 Jahre lebte, ist nicht mehr viel zu sehen, und dennoch, es ist ein stimmungsvolle und netter Vormittag. Die Mischung aus den Buddhageschichten von Martin Grimm (Inselverlag Leipzig 1967), dem Badepool des Buddha und dem alltäglichen Dorfleben ergeben eine stimmige Kombination. Nicht schlecht, wenn einem bei so einem schönen Vormittag ein Licht aufgeht, und wenn es nur die improvisierte Straßenleuchte á la Nepal ist. Da mehrere solcher Stromkabel einfach von den Leitungen hängen, liegt der Verdacht nahe, dass man hier so manchen Abend einfach ein bisserl Licht abzapft. Hoffentlich lassen sich die Leute nicht dabei erwischen oder bekommen gar einen satten Stromschlag. Dass die Schulkinder ihre Finger davon lassen und lieber mit dem klapprigen Radl gen Schule ruckeln, ist gut so.