5.12. Der lange Weg nach…

When the train comesto the station

… Kushinagar, dort wo Budha starb und verbrannt wurde, ist wirklich ein Pilgerweg mit Ruckelbuße und Schütteltrauma. Wieder sind es gute sechs Stunden über Land und ein erster Höhepunkt ist eine religiöse Demonstration von Hindufrauen, in die wir uns einreihen. Weniger weil wir für ihre Sache kämpfen als deswegen, dass der Bus steckengeblieben ist und wir ein paar Schritte laufen wollen. Aber irgendwie und irgendwann kommt man doch an und die Begegnung im Tempel mit der sechs Meter langen, goldbedeckten Figur des sterbenden Buddha birgt viel Atmosphäre.  Die Pilger haben neue Tücher für den Buddha mitgebracht, Ketten und Amulette werden geweiht, alles villzieht sich unaufdringlich und trotzdem mit tiefer Gläubigkeit. Auch wenn es nur kurze Momente auf dieser Reise sind, sie entbehren nicht einer tiefen Bewegtheit. Es hat Stil und ist eben eine Pilgerreise. An der wir zwar nicht so teilnehmen, die wir aber mit Aufmerksamkeit beobachten. Tja und zu unsrem Hotel, da meinet der Guide nur: „ Sorry Sir, here we are in remote area“. Aber deswegen sind wir ja da. Und wir waren die einzigen. In Sravasthi und in Kushinagar, die nicht aus einem buddhistisch-asiatischen Land diese Mühen auf sich genommen haben.

Die Farben und Sorgen Indiens

Stille und Ruhe – Parinirvana

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