Es gibt ihn noch…

Tiers_01
… den Winter und ich habe ihn gesehen und erlebt. Glaube ich zumindest. Denn ganz sicher bin ich mir noch nicht. Denn während der Tour sind mir immer wieder Zweifel gekommen, ob das nicht doch alles ein geträumte Realität und Wirklichkeit ist, die sich ins Dunkle verflüchtigt, sobald ich aufwache – aber die nasse Mütze, der knirschende Schritt, die leise Musik der Flocken, alles spricht dafür das es „echt“ echt war. Ich werde mich heute Abend also mal ins Bett legen, einschlafen und morgen früh sehen, ob ich mir das alles eingebildet habe undob die Fotos noch auf meinem Chip sind. Aber was mir so gekommen ist in den drei Tagen: Manchmal denkt man, man vermisst etwas nicht, schiebt es beiseite, denkt nicht drann, arrangiert sich so mit der neuen Situation und merkt erst, wenn man wieder damit konfrontiert wird, dass einem doch etwas fehlt. Mir fehlt er, der Schnee und es ist so, wie die Bärbl aus dem Chiemgau sagte: „Irgendwia is scho unheimlich…“