Tirana – ein Wettstreit der Perspektive

Kein Gebäude höher als die Frauenkirche – vielleicht ein Ansatz, hier aber kein Thema
Zwei sehr unterschiedliche Kuppeln

Bunk‘ Art – was soll man mit 200 000 Bunkern nur machen

Architektonischer Mustermix und Lichterkitsch
Fachbegriff “Feinschnitt krüll“

Estland zeigt wieder…

…einmal, dass ruhig und still einfach nur klasse ist.Keine Kreuzfahrtschiffe, keine Busse, alles ruhig und unaufgeregt. Und von wegen: nur Natur und Mittelalter…

Zeit für einen…

…kulinarisch-künstlerischen Rundgang durch Plagwitz/Lindenau. Leipzig hat da einiges zu bieten und der Kiez in Plagwitz/Lindenau ganz besonders. Hohe Qualität in szenigen Locations und zu annehmbaren Preisen. Also wirklich alles echt Leipzig. Natürlich geht´s für ein zweites Frühstück in die Bäckerei in der Baumwollspinnerei, die wirklich die besten Franzbrötchen backen und einen strategisch optimalen Freisitz direkt am Eingang der Spinnerei haben. Es folgt ein kurzer Stopp bei Bösner wegen dem riesigen Angebot an Künstlerbedarf. Ein Rahmen geht immer. Dann wäre eigentlich in die Kirov-Kantine unter der astral guten Niemeyer-Kugel dran. Architektonisch absolut hip, kulinarisch gediegen hochwertig.Ist aber leider noch zu früh. Alternative: ein neues Lokal zum Mittagstisch, koreanische Bowl mit Hausbrauerei…leider Sommerferien. Dann also das nächste Mal. Dafür geht es jetzt um die Ecke zum Chinabrenner. Der ist inzwischen schon eine legendäre Plagwitz-Institution. Ein Gericht (Fleisch oder vegetarisch) inkl. Reis und Tee. Natürlich im Loftstyle, natürlich absolut hip, natürlich sehr gut. Am Nachbartisch sitzt ein Künstler der Neuen Leipziger Schule und raucht. 🙂 Lässig. Wer will, bekommt den Mittagstisch in der Brenner-Box. Lunch-Art. Den Espresso gibt es auf der Karl Heine – nein nicht beim Italiener. Äthiopische Falaffel am Spielplatz, bzw. daneben am Späti eine Bratwurst in der Semmel auf die Hand. Und abends? Da heißt es Pekar – aber die Jungs von der Szene feiern heute ihr sechsjähriges Jubiläum im Garten der Annalinde. Back to the roots. Mit Pizza-Sandwiches, Grill, Bergamott-Eis, Annalinde-Tomaten und Select-Spritz. Im Hintergrund läuft chillige House-Musik, made in Leipzig, von Adam Strömstedt. Na also, geht doch…

Von der Platte in die Kolle…

…Leipzigs Kolonnadenstraße ist ein kleines Schmuckstück. Ein liebenswerter Mikro-Kiez mit viel Kultur im Handgepäck. Wo einstmals Apels Garten, einer der großen Barockgärten Leipzigs stand, verläuft heute eine kleine, feine Kulturstraße, die in den letzten Jahren eine erstaunliche Wendung genommen hat…

…und liebens- und lesenswert, was eine bayerische Bewohnerin des Kolonnadenviertels über den Kiez zu sagen hat.https://multimedia.lvz.de/kolonnadenviertel#8008

Da heißt es, nicht lang…

…rumlabern, sondern einfach die Gunst der Stunde nutzen und raus in die Berge. Der Dreitälerblick vom Schartenkopf (Ammertal, Graswangtal, Ettal 😏), erfreulicherweise im schattigen Aufstieg, oben keine einzige Wolke. Perfetto. Und Laber scheint wirklich vom keltischen Sprachschatz zu kommen. “Labara“ bedeutet so viel wie “Schwatzende, Rauschende“. Da freut man sich doch umso mehr an dem berauschenden Ausblick und an den Enzianen sowieso…