…heute gibt’s nur drei Bilder als „view of the day“ zum Thema Wildnis, Renntiere, Moschusochsen, Jagdtrophäen…
Eine Seelenstation – wer durch das weiße Tor…
…tritt, wird von Christiane mit Namen begrüßt. Was für ein herzlicher Empfang für Pilger nach einem harten Wandertag über den Hardbakken und durch die rauhe Steinwüste des Dovrefjell. So herzlich und freundlich wie die Begrüßung werden wir auch aufgenommen – und bewirtet mit Blaubeerkuchen und Tee. In Fokstugu kümmert man sich mit viel froher Herzlichkeit um die Seele. Schön. Wir sitzen am großen Familientisch in dieser Seelenstation und unterhalten uns über Pilgerwesen und Wandern, über die Nöte, die viele Menschen auf dem Weg mit sich tragen und ihre Hoffnungen, dass so manches sich ändert, wenn sie zu Fuß den weiten Weg gehen. Der Blick auf das Wesen des Weges wird geschärft und wieder einmal gilt, dass das Gehen den Geist reinigt. Christiane und ihr Mann Lauritz haben im ältesten Gebäude des Gehöfts eine kleine Kirche gebaut, in der früh und abends die Pilger zusammenkommen und gemeinsam beten. Fokstugu ist auf alle Fälle ein grandioser Auftakt und vielleicht das Herz des Weges. Schade, wir müssen weiter, denn ab Ende August hat die Herberge geschlossen. Lauritz, sein Sohn und Christiane müssen sich um die 800 Schafe kümmern, die sie seit zwei Wochen aus dem Fjell zurückholen. Auch die Schafe haben ein Bedürfnis auf Zuwendung und das soll ihnen auch zuteil werden.
639 Kilometer bis…
…zum Dom des alten Nidaros oder besser, des heutigen Trondheim. Ein nettes Stück Weg liegt da vor uns, vor allem wenn man bedenkt, dass die Hauptpilgersaison bereits beendet ist und in manchen Regionen Norwegens schon sich die ersten Anzeichen des nahen Winters ankündigen. So manche Pilgerunterkunft hat bereits geschlossen, wie uns Roger Jenssen im Pilgerzentrum Oslo nachdenklich und unbekümmert verkündet. Dem Olavsweg, dem alten Pilgerweg zum Dom des heiligen Olav folgend (der übrigens zu Lebzeiten als Olav der Dicke bekannt war – was man auf dem Bild nun garnicht erkennen mag) kann zu dieser Zeit also eine feuchte und windige Pilgerfahrt werden. Also mal sehen, was da auf uns zukommt. Natürlich schlappen wir nicht die ganzen 639 Kilometer. Das Dovrefjell, Königsetappe und Heimat der Moschusochsen, beginnt morgen. Mit sattem Gepäck, frostigen Temperaturen und wohl einiges an Wind. Die Moschusochsen sind bestens gegen Wind und Wetter gewappnet, mal sehen, wie wir morgen abend in der Pilgerunterkunft einlaufen…
Gespiegelte Architektur…
…im Barcode und an der Oper. Ist ja alles nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Das moderne Barcode Ensemble soll mit seinen extrem schmalen und unterschiedlich breiten Fronten von der Ferne aus betrachtet an einen Strichcode erinnern. Die nahe Oper taucht wie ein Eisberg aus dem Hafen empor, in ihrer Glasfassade spiegelt sich das vergangene Jahrhundert. Ein bisserl schade vielleicht sind die vielen großen Baustellen momentan – ist aber auch ein Grund, wiederzukommen, wenn alles mal fertig ist…
Und weil es gestern noch schön war und das Wetter so enzigartig, gibt es nochmal eine kleine Zugabe in Form von Wasserspielereien…
Two guys,one guitar…
…falls wirklich einmal einer meiner Leser Gitarre spielen sollte und dazu noch auf alte, uralte Vintagegitarren und exquisite neue Modelle steht, dann ist Oslo eine top Adresse. Also alle Guitarreros schauen mal in de Torggata 28 vorbei. Ich hab mir mal eine Sigma Rsonator geben lassen – zum blechernen, wohltuenden Klang gab’s noch Kaffe und am Tresen erzählte ein älterer Herr von seinem Auftritt mit Frank Zappa…
Licht und Farbe…
Olav heißt der neue Jakob…
Und weil wir gerade auf der Südseite…
…der Alpen sind und uns den italienischen Vorbergen widmen, hier noch mein Beitrag im Ärztlichen Journal zum Thema VeneziaDolomiti. Es ist durchaus reizvoll, einmal von Venedig in die Berge zu starten. Nicht immer nur das ausgelutsche Nord-Süd-Gefälle…
Hier das PDF-zum Nachlesen – klick and read 🙂
AEJ_07_2018_Venezia_Dolomiti
Oggi vorrei ringraziare…
…ancora una volta i nostri amici italiani. Mit viel Mühe und Aufwand haben uns die Freunde des Italienischen Alpenvereins C.A.I. – Bergamo durch die Alpi Bergamschi und den Parco Naturale Orobie geführt. Bei der Hangneigung der „Wanderwege“ konnte man so manches Mal schon an die Allgäuer Steilgrashänge denken. Gottseidank hat es nicht geregnet :-).
Herzlichen Dank – grazie mille a Bergamo…
Und dass die Kollegen auf unseren Besuch auch ein bisserl Stolz waren, kann man hier auch nachlesen.
www.orobie.it/articolo/2018/07/da-tutta-europa-sulle-orobie/30314/
20180730bergamo_29
Unterwegs in einer wilden…
…Einsamkeit. Wer seinen Weg in die Alpi Bergamaschi findet, wird auf steile Steige, wilde und ursprüngliche Natur, sehr nette und lebensfrohe Menschen, großartige Hütten mit höchst feiner Kost, großer Kultur und feinsten Franciacorta treffen. Schön, dass wir das so erleben durften.
Deswegen: Grazie mille a CAI Bergamo!
























