Besser kann man ja…
…wohl kaum in ein verlängertes Wochenende starten, als so wie hier in Butrint und Ksamil, ganz im Süden von Albanien. Eine Reise lebt von den Gegensätzen und nach dem Regentag gestern und den dunklen Wolken in den Bergen kann man sich umso mehr über die Sonne, das Meer und die phantastische Lage der antiken Stadt Butrint freuen. Und das Meer – ein Traum. Das Albanien eine so ungeheure Vielfalt bietet, hatte mir am Anfang keiner geglaubt. So langsam aber sind wohl alle überzeugt. Also alles gut…
Bei Sonnenschein kann…
…jeder schöne Fotos machen, beim Regen stecken die meisten die Kamera weg. Trotzdem oder gerade deswegen gibt es immer wieder auch bei Regen Situationen, die es lohnen, durch den Sucher zu blicken bzw. auf den Auslöser zu drücken. Schon alleine deswegen, damit die Protagonisten sich nicht umsonst so viel Mühe gegeben haben, sich für die schöne Szenerie umsonst in Position gestellt zu haben…
Immer gut zu wissen, wer…
…den Schlüssel hat, denn an Überraschungen mangelt es nicht in Albanien. Nach einer nächtlichen Anreise im Sturmgewitter scheint am nächsten Tag die Sonne und wir besuchen die Marienkirche oberhalb der Bergstadt Permet. Vielleicht die schönste orthodoxe Kirche in ganz Albanien, auf jeden Fall wichtig: der Schlüssel!
Slowfood und Weinprobe darf…
…auch in Albanien nicht fehlen. Es muss nicht immer Tellerartistik und Weinakrobatik sein – nicht selten sind bodenständige und ehrliche Produkte mindestens ebenso überzeugend wie große Namen und anscheinend absolute Spitzenklasse. Beides – Kulinarik und der Wein sind in Albanien auf einem hervorragenden Weg, ohne großes Brimbamborium etwas ganz Besonderes zu werden. Ob im renommierten Weingut bei Muarim Çobo bei Berat oder im einfachen Slowfood-Restaurant in Permet am Ende der Welt. Alles einfach gut!
Oft sind es die kleinen…
…unscheinbaren Dinge am Wegesrand, die dafür sorgen, dass wir zufrieden und glücklich sind. Und wenn es nur eine einzelne Blüte hinter einem alten Bauernzaun im üppig nahezu tropischen Grün ist. Es ma ein kleines Sinnbild sein für unsere Tage in Albanien, die nicht spektakulär sind und uns doch mit ihren oft bescheidenen Erlebnissen und ihren herzlichen Begegnungen in so ganz anderes Land präsentieren, als viel von uns erwartet haben. In diesem Sinne sind unsere Tage im charmanten Süden Albaniens wirklich eine Entdeckertour, die uns einen ganzes Bündel von Überraschungen bringt.
Schönes Wetter…
View of the night…
Matera ruft…
…auch wenn die Tage um den 1. Mai gerade in Italien manchmal „etwas voll“ sein können, Matera und die Sassi sind eine derschönsten Städte in Italien, die ich kenne. Grund genug für eine Entdeckertour. Und hier ein paar Impressionen von der pittoresken Szenerie und der kalorienträchtigen Gastronomie.
Der gelbe Riesenfenchel und die Rubinien dominieren im Mai die Landschaft rund um Matera. Und auch die Gastronomie hat einiges zu bieten, nicht nur die Salumeria Buongusto…
…sondern auch slowfastfood wie das kleine STehrestaurant „Peschef“ in Trani mit einem ganz herrlichen Thunfischtartar.
Vielleicht habt ihr ja jetzt Lust bekommen, auch nächstes Jahr sind wir wohl wieder unteerwegs auf einer kulinarisch-kulturellen Entdeckertour.
Ein Giro d’Italia vom…
…Feinsten, denn zunächst einmal ging es nach Belluno. Na klar, weden viele sagen, kenn‘ ich. Trotzdem, dort einmal auch zu übernachten und abends durch die Stadt zu bummeln, perfekt. Perfekt war dann auch das Abendessen mit Tonno und einem echten Malbek aus Venetien. Der abendliche Blick auf die Belluneser Dolomiten und auf die Schiaragruppe war dann ebenfalls große Klasse.
Über Treviso ging es an den Lago di Garda und auch da kann man sich nicht beschweren. Blauer See, blauer Himmel und perfekte Frühlingstemperaturen.
Perfekt für einen Bummel am See, denn dank Internet wussten wir, was uns dann die nächsten Tage zuhause erwartet. Schneetreiben vom Feinsten…
Also:Carpe diem!


















