Glasfenster sind…
…eigentlich nicht so meine Geschmacksrichtung. Aber es ist ja wunderbar, wenn man eines Besseren belehrt wird und sich auch einmal auf etwas Neues einlassen kann. Zumindest war meine Begeisterung nicht groß, als wir in Naumburg für einen kurzen Zwischenstopp im Dom waren und eine große Glasfensterausstellung sich schon auf dem Weg dorthin ankündigte. Im Dom dann die geistige Kehrtwende. Starke Farben, große Künstler wie Neo Rauch, Markus Lübbertz, de Joong, Rossasanta und einige andere weniger namhafte Kollegen. War richtig gut. Also – Naumburg ist ok und beim Rausfahren aus der Stadt sahen wir ein an einem schönen alten Gründerhaus mit Park ein Plakat: „Wohnungen zu vermieten, hell, neu renoviert – qm 2,90.-„. Da war ich dann sprachlos in Naumburg…
Downshifting…
…oder work-life-balance. Egal, wie man es nennen mag – es ist definitiv etwas drann. Denn Energie und Kreativität kommen nicht aus dem Hamsterrad. Die Schlagzahl ist höher geworden und plötzlich übernimmt die Funktion die Oberhand.Muss nicht sein, denn auch wenn die Süddeutsche Zeitung meint, dass viele Chefs dem Downshifting kritisch gegenüber stehen, weiß ich, dass Effizienz aus der Ruhe kommt, nicht aus der Hektik, Deswegen ist es gut, wenn man sich eine Nische sucht, ohne beim Sport oder in der Freizeit das Hamsterrad des Arbeitsalltags noch zu überbieten. Downshifting, einen Gang runter bevor man im Rad durchdreht. Ein notwendiger Ansatz. Übrigens: Nach 40 Jahren im 1.,2. und 3. Stock genieße ich die Pfingstrosen, Akeleien und die große Margeritenwiese. Es sind meine Lieblingsblumen und die wachsen fast einfach so. Und genau das ist die Freude.
Eben downshifting – einen Gang runter…
Der heilige Paulus war…
…wohl nicht nur ein begeisterter Wanderer und Prediger, sondern auch ein guter Spurensucher mit einer großen Liebe zu wunderbaren Wegen. Ob er nun wirklich hier auf diesen Wegen nach Antiochia in Pisidien wanderte oder nicht, kann heute keiner genau sagen, aber der Paulusweg, den ich momentan erkunde, der ist wirklich eine Sensation…
Wenn keiner den Weg….
…weiß, dann sollte man ihn zumindest versuchen. Diese drei tapferen Jungs, ein türkischer Wanderer, ein trotz aller Einsamkeit freundliche türkischer Herr im „off“ des Taurus und eben ich, wir haben das versucht. Na ja – besonders erfolgreich waren wir nicht, denn wo wir eigentlich hinwollten, hat uns der platte Wahnsinn eines gigantischen Steinbruchs eingeholt, und den hatte der ältere Herr einfach vergessen und der jüngere Herr kannte ihn, noch nicht – er war ja erst auf dem Weg dorthin- und ich, ich war sowieso fremd hier…
Die Rückkehr des…
La Palma zeigt sich…
…für mich unerwartet vielseitig und abwechslungsreich. Das hatte ich so nämlich gar nicht erwartet und gerade deswegen, weil meine Erwartungen nicht vorgegeben waren, war es diesmal etwas Besonderes. Alle Wanderungen, die Orte, die Atmosphäre in den beiden Städten, die Hitze auf den Vulkantouren…das war insgesamt superstark und eine runde Sache. Schön, dass man immer wieder neue Wege und Ziele finden kann. Deswegen gibt´s diesmal nur einen kleinen Bilderbogen. Viel Spaß und vielleicht findet ihr ja mal euren Weg nach La Palma. Lohnt sich definitiv und die „Abfahrt vom Krater, die ist extrastark!
Der Hitze trotzen, während…
Im Süden ist…
… es einfach lauter und wer denkt, dass eine Nacht nach einem absolut heißen Wandertag still und geruhsam verlaufen wird, kennt einfach nicht das südliche Ambiente. Mein Tipp:sich schon vorher damit abfinden, dass man ab und zu einmal ein sattes Motorengeräusch hören wird und dass ab 5 Uhr morgens das Leben beginnt. Aber wer nur Stille und Vogelgezwitscher will, darf eben nicht in den Süden kommen, aber er verpasst auch was…











