
…die Zeit, deswegen einfach nur zwei Tablets als Impressionen- es ist wild, es ist schön und es ist anstrengend, passt also alles bestens…
… Peia im Kosovo eigentlich nicht weg von uns und doch sind es Welten, die uns trennen. Auch wenn vieles an zuhause erinnern mag und nostalgisch vielleicht an frühere Tage, als bei uns noch nicht alles so sauber und perfekt war: Wir leben im gleichen Jahrzehnt wie die Menschen hier und doch trennen uns Lichtjahre. Hier der Überfluss und die Langeweile der Sattheit, dort der Hunger des schweren Alltags. Bei 70 Prozent Jugendarbeitslosigkeit und nahezu Null Wirtschaft keine rosigen Aussichten. Ein Weg nach vorne aus der Ausweglosigkeit mag der Trail „Peaks of the Balkans“ sein. Beim Treffen mit den Lodgebesitzern und Homestayanbietern heute in Peja war die Aussage klar: Wir sind nicht mehr im Krieg und wir brauchen eure Unterstützung! Stimmt, deswegen bin ich hier, um den Peaks of the Balkans eine Stimme zu geben. Also


…oder work-life-balance. Egal, wie man es nennen mag – es ist definitiv etwas drann. Denn Energie und Kreativität kommen nicht aus dem Hamsterrad. Die Schlagzahl ist höher geworden und plötzlich übernimmt die Funktion die Oberhand.Muss nicht sein, denn auch wenn die Süddeutsche Zeitung meint, dass viele Chefs dem Downshifting kritisch gegenüber stehen, weiß ich, dass Effizienz aus der Ruhe kommt, nicht aus der Hektik, Deswegen ist es gut, wenn man sich eine Nische sucht, ohne beim Sport oder in der Freizeit das Hamsterrad des Arbeitsalltags noch zu überbieten. Downshifting, einen Gang runter bevor man im Rad durchdreht. Ein notwendiger Ansatz. Übrigens: Nach 40 Jahren im 1.,2. und 3. Stock genieße ich die Pfingstrosen, Akeleien und die große Margeritenwiese. Es sind meine Lieblingsblumen und die wachsen fast einfach so. Und genau das ist die Freude.
…wohl nicht nur ein begeisterter Wanderer und Prediger, sondern auch ein guter Spurensucher mit einer großen Liebe zu wunderbaren Wegen. Ob er nun wirklich hier auf diesen Wegen nach Antiochia in Pisidien wanderte oder nicht, kann heute keiner genau sagen, aber der Paulusweg, den ich momentan erkunde, der ist wirklich eine Sensation…

…weiß, dann sollte man ihn zumindest versuchen. Diese drei tapferen Jungs, ein türkischer Wanderer, ein trotz aller Einsamkeit freundliche türkischer Herr im „off“ des Taurus und eben ich, wir haben das versucht. Na ja – besonders erfolgreich waren wir nicht, denn wo wir eigentlich hinwollten, hat uns der platte Wahnsinn eines gigantischen Steinbruchs eingeholt, und den hatte der ältere Herr einfach vergessen und der jüngere Herr kannte ihn, noch nicht – er war ja erst auf dem Weg dorthin- und ich, ich war sowieso fremd hier…

