Und dann ist…

image… Schluss mit Asphalt, ab hier kommt nur noch wide open space mit Schnee, Gletschern, Lava und Jägern, die sich martialisch bewaffnet mit Daunenjacke, Fellmütze und Patronengurt auf die Jagd begeben. Das Schneehuhn, weithin als gemein gefährlich bekannt, ist der traditionelle Weihnachtsschmaus auf Island und ohne ein Schneehuhn am Tisch geht gar nichts. Also machen sich am ersten Jagdtag der Saison die Helden auf die Pirsch. Waidmanns Heil kann man da nur wünschen, denn Weihnachten soll ja nichts im Wege stehen. Und wer zuerst kommt, knallt zuerst. Ich jedenfalls ziehe heute meine orange Daunenjacke an, nicht damit es zu Verwechslungen kommt….

Saga und Geysir…

image… sind vielleicht die beiden einzigen Worte, die es aus dem isländischen in die internationale Sprachblase geschafft haben. Ja, und satt bedeutet auch satt, aber sonst? Dafür hat sich der Gletscher Langjöküll in bester Form gezeigt und auch das  alte Butterfass in Geysir war heute groß in Form. Und was so frühherbstlich in der Sonne glänzt ist begleitet von einem eiskalten schneidenden Wind. Nur die aurea borelis haben wir heute wohl verschreckt. Denn nach Abstimmung mit Alaska hat man die Vorhersage für die Polarlichter von 4 auf 0 runtergesetzt. Aber man kann ja nicht alles haben…

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Blue blue…

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… blue lagoon – es ist der Klassiker auf dem Weg vom Flughafen zur Hauptstadt. Mystischer und entspannender kann die Ankunft auf Island nicht sein. Erst einmal den Reisestress „abwaschen“ – dann sehen wir weiter. Wenn wir etwas sehen. Zumindest für manchen hilfreich oder gut gemeint mag der funktionale Hinweis in der Männerdusche sein, wo man sich zu waschen hat, bevor man das thermalische Nass betreten darf…

Schon alleine der…

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… Landeanflug auf Island war wie ein Märchen. Wie aus dem Nichts taucht die Insel auf, weiße Vulkanspitzen Gletscher, davor die karge Lavaküste mit dem grünen Schimmer. Im Hintergrund türmen sich die Wolken – einfach schön…

Traum und Wirklichkeit…

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…liegen oft nahe beieinander. Und so träume ich morgens beim Zähneputzen und blicke auf den herbstlichen Blätterwald, während ich vormittags dann mich auf die Reise begebe und dann in den herbstlichen „Biergarten“ am Flughafen eintauche. Wo es schöner ist, brauche ich wohl nicht zu sagen…

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Meine Berge…

Mobil_01… au weia. Bergsport ist Motorsport und hier sieht man ein schönes Beispiel, wie diese Bergmotorsportart aussehen kann. Natürlich ist es eine tolle Sache, mit einem Porsche über Passstraßen zu kurven. Aber gehen wir einmal davon aus, dass bei 1 Million Mitglieder des Deutschen Alpenvereins 10% am Samstag ihrem Berginteresse nachgehen und am Sonntag, weil´s so schön war, nochmal 10%. Das sind dann 200 000 Bergler, die gen Alpen streben. Die wenigsten mit dem Zug, die meisten mit dem Auto, und allesamt sprechen von „meinen Bergen“. Das romantische Bild des edlen Steigers wird kultiviert und in Stein und Stahl festgehalten – keine 50 Meter neben dem Parkplatz. Eben au weia…

Mobil_02

So geht´s manchmal…

Villnöss…wenn man sich abends nach getaner Arbeit ins Bett legt und morgens zum Goldenen Wanderherbst aufbrechen soll. Ehrlich gesagt, so schlecht schaut´s nicht aus im Villnöss-Tal in Südtirol und dieses weiße Intermezzo wird auch bald wieder dem Regengrau des Tages weichen. Dann wäre mir weiß doch lieber.Trotzdem, es ist eine nette Überraschung – nur dass ich heute noch über den Jaufenpass fahren soll, will mir nicht so recht gefallen…

Nix Bären und Wale…

 

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…oder Elche… in dieser Hinsicht war Alaska doch recht mager, dafür aber eben der schönste arktische Regen. Und zu Hause, an einem Tag eine Monsterlibelle am Fensterbrett, eine kleine Blindschleiche im Keller, ein Frosch im Kellerfenster und eine Hornisse im Schlafzimmer. Das ist Wildnis pur! Und der Ausblick an diesem Tag war auch nicht schlecht. Zwar keine Polarlichter, aber immerhin…

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Da ist Pfeffer…

…drinn könnte man bildlich sprechen und zwar in allen farblichen Variationen. Momentan bin auf Pressereise auf den Taurus Trails mit einer Gruppe Journalisten und so wie es aussieht, scheinen die Wanderungen und Hikes auf den neu erkundeten Taurus Trails wirklich anzukommen. Mir wichtiger aber noch als die Wanderungen sind die Begegnungen mit den Menschen hier und die sind weit weit weg vom Klischee der Türkei und weit weit weg vom alltäglichen politischen Hickhack. Vieles ist eine Zeitreise und so mag man sich viellei ht fragen, was denn falsch läuft, dass vieles in der interkulturellen Begegnung so kompliziert scheint, obwohl es doch so einfach ist. Auf den Taurus Trails erlbe ich wieder einmal eine faszinierend nette und herzliche Türkei.