Kontrastprogramm II…

Silence please
… starkes Bild, starker Trompeter, starke Band. Codona  mit Don Cherry, Nana Vascancelos und Collin Walcott. Und dabei war es nicht einmal ein Wiederentdeckung. Die ECM Ausstellung war perfekt, nicht zu groß und mit super Klangbeispielen und eine wohltuende Rückführung zu guter Musik.

Sonst noch was?

Der Traum des Billigschnäppchenessensjägers

Na, das hat uns gerade noch gefehlt. Endlich ist es soweit und auch wir haben direkt vor unsrer Nase ein Einkaufsparadies hingeklatscht bekommen. Super – denn die Anlieferung beginnt um 5.30 morgens, da hat man dann noch vor Eröffnung etwas davon. Und damit es nachhaltig ist, bleibt es nicht auf Xmas beschränkt, ist doch super praktisch – oder? Gottseidank sind Veränderungen in Sicht und der Shoppingtraum kann mir mal den Buckel…

12.12. Salaam Baalak…

Ikbal und Shivram erzählen

… ist eine NGO in Delhi, gegründet 1988 von der Regisseurin Mira Nair mit dem Gewinn des Films „Salaam Bombay“ , die sich um Kinder rund um die New Delhi Railway Station und im Panjar Ghar kümmert. www.salaambaalaktrust.com Der Vormittag gehörte der ganz andren Stadtführung mit Salaam Baalak und dem Kontakt mit den Buben im Kinderhaus. Ähnlich wie auch bei unsrem Besuch bei den Ofenmachern sind es gerade diese intensiveren Begegnungen und Kontakte, die unsre Reise vielleicht auch in ein andres Licht rücken. Ikbal  und Shivram haben uns jedenfalls mehr als eindrucksvoll gezeigt, wie das Leben für diese Kinder aussieht. Für mich ist Salaam Baalak mehr ein absolutes Topprojekt, denn hier wird in wenigen Stunden soviel klar und deutlich, wie vielleicht bei manch andrer Reise erst nach Wochen und Monaten.

Nun zurück zu unsrem Buddhaweg – der war von Rajgir bis Patna und Delhi mehr als befremdlich. Die Region um Patna zeigte uns, dass Indien an vielen Orten noch weit weit entfernt ist vom Schwellenland und das auch hier Umweltverschmutzung und Armut eine bittere Partnerschaft eingehen. Dass wir wegen Smognebel stundenlang dichtgedrängt am Flughafen von Patna unsrem Flug entgegenwarten mussten, ist nur eine kleine Nebensächlichkeit. Uns allen, denke ich, wurde an diesem Tag mehr als klar, dass wir auf der begnadeten Seite des Planeten leben.

Treppenaufgang im Kinderhaus

11.12. Im Wilden Westen Indiens…

Schulausflug im Armenhaus Indiens

… im Bundesstaat Biahr gibt es wenig zu lachen. Umso schöner, wenn nach Jahrzehnten der kriminellen Machenschaften und der menschenverachtenden Ausbeutung in diesem Bundesstaat so langsam neue Strukturen geschaffen werden und es auch für die Kinder einmal eine vielleicht etwas bessere Zukunft gibt, als als Analphabeten beim Straßenbau im Himalaya zu enden. Der Schulklassenausflug zum Shanti-Stupa in Rajgir ist vielleicht nur ein kleiner Anfang, aber jeder anfang ist in Bihar besser als nichts. Für uns war es streckenweise eine eher bedrückende Fahrt durch den Wilden Westen Indiens, denn von „Schwellenland“ ist manhier weit entfernt