Wenn jetzt noch…
Kommentar
..zufällig ein Wal an diesem Wahnsinnsstrand vorbeischwimmen sollte, würde ich sofort unter Protest „wegen übermäßger Ungleicheit an landschaftlichen Schönheiten“ das Land verlassen. „too much“ – anders kann man es wohl kaum beschreiben, was hier in Tasmanien so geboten wird. Heute geht es entlang der Bay of Fires zur gleichnamigen Lodge und außer entlang am Strand und etwas auf und ab in den Dünen und unendlich lange Blicke über einen astreinen, weißen Strand ist nicht viel mehr zu tun als zu Staunen. Als ob das nicht genügen würde. Trotzdem, nach der Ankunft in der Superlodge, erlaube ich mir nochmal einen Spaziergang durch die Dünen und treffe auf diesen mehr als friedlich gesinnten Beobachter…

… in Launceston und angesichts der Temperaturen ist das ja schon fast wie zu Hause. Vom Winter in den Winter. Immerhin soll es heute bis auf 400 Meter runterschneien, gut also dass wir an der Küste unterwegs sind. Bay of Fire klingt angesichts des Kälteschocks ja auch ziemlich vielversprechend. Also starte ich heute die Tassie-Expierience und hoffe mal, dass die Sonne es schafft, über die Berge zu klettern und zumindest ein bisserl Wärme runterzulassen. Übrigens ein irres Phänomen hier in Land of Oz – der Mond scheint bedeutend heller als daheim. Klar, denn von Luftverschmutzung und Lichtverschmutzung kann in den Outbacks keine Rede sein und da in Tasmanien nur rund 300 000 Leute leben sollen und die Insel so groß wie Schottland ist ( ich hab´s noch nicht nachgeprüft – man hat es mir stolz im Taxi erzählt), ist ja fast überall Outback. Und da gibt es eben nur dunkel und hell. Und nachts ist der Mond so hell, dass man bei Vollmond eigentlich ein Buch lesen kann. Hat was für sich…
…kann sich sehen lassen. Es sind zwar nicht die ganz ausgesetzten Trails, aber immerhin durchaus anstrengende udn anspruchsvolle Wanderungen die wir unternehmen. Addiert man die Hitze dazu, dürfte jeder Outdoorfreak auf seine Kosten kommen. Was einem aber beim Wandern immer wieder durch den Kopf geht – es ist heiliges Land, durch das man streift. Wie weit weg sind wir vom Verständnis und von der Intensität, mit der die Aboriginals hier unterwegs ware. Und wie traurig ist das Bild, das man in der Stadt erlebt. Da bleibt man manchmal einfach nur an der Klippe stehen und staunt und grübelt…
… wie geht es dir, ich heiße Jordie and how to drink a Stein in three sipps. Thanks a lot we had a great time and you showed me a lot of your outback. Specially the wild animals – I don´t want to talk about it, ok? – I guess this is Wallaby-free Country where we have been. Anyhow, nothing to complain and at least we saw this eagle…